Donnerstag, 31. Januar 2013

15-Minuten-Suppe mit Zucchini (LECKER) im HomeCooker

Hallo ihr da draußen, könnt ihr mich hören? :)

Für den Abend heute ist eine Suppe aus "meiner" Zeitschrift LECKER geplant. Und mein kleines Helferlein, mein Küchenschätzchen, der HomeCooker ist mal wieder zum Einsatz gekommen.

Zutaten für 2 Personen:

2 Zucchini
1 Zwiebel (In Ermangelung einer solchen, habe ich eine Stange Lauch verwendet, was gaaanz lecker ist!)
1 Glas Gemüsefond
etwas Zitronensaft

Den HomeCooker mit 1 EL Olivenöl auf 250 Grad aufheizen. Mit der Julienne-Scheibe den Lauch und die Zucchini dazuhobeln.


5 Minuten andünsten lassen und mit dem Gemüsefond ablöschen. Zugedeckt für 5 Minuten köcheln lassen. 


Im Standmixer fein pürieren (oder mit dem Stabmixer) und mit 100 ml Sahne aufwärmen - nicht mehr kochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. So wat von lecker!!!

Nicht "low carbende" Mitbewohner dürfen sich eine Scheibe Brot mit einer in Scheiben geschnittenen Zehe Knoblauch in der Pfanne rösten und dazuknuspern.

Bon Appetit!
Eure
Tanja

P.S. Ich habe die restliche Suppe heute "gepimpt" mit Kokosmilch, Sojasoße, Chili und Wasabi... die knallt richtig gut rein! So was von Lecker! Die nächste mache ich gleich so....

Mittwoch, 30. Januar 2013

Pizza-Hackbraten (LECKER)

Gestern war der erste Streich, doch der nächste folgt sogleich...

Ich möchte diese Woche Gerichte aus meiner Lieblingszeitschrift LECKER nachkochen. Gestern war es das Gemüse-Omelette, welches ziemlich gut angekam.

Heute gibt es Pizza-Hackbraten, eigentlich für 6 Personen... ich vermute aber, es reicht für eine Fußballmannschaft!

Zutaten:
100 g getrocknete Tomaten (Antipasti)
2 Zwiebeln
4 Knobi-Zehen
so, und nun weiche ich ab... eigentlich
3 Stiele glatte Petersilie und 3 Stiele Thymian
Ich nehme stattdessen gemischte, getrocknete Kräuter Italia, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
1 kg (ja, es tut mir leid) Rinderhack
1 EL mittelscharfer Senf
1 Ei
150 g Vollmilchjoghurt
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
250 g Mozzarella
1 EL Öl
1 Dose Tomaten
10 Scheiben Parmaschinken

Dazu gibt es einen Pflücksalat mit Rauke und mein Standard-Dressing:
3 EL Balsamico bianco
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, etwas Akazienhonig und Süßstoff

Den Ofen auf 150 Grad/Umluft vorheizen.

Die getrockneten Tomaten und die Zwiebeln klein würfeln. Die Hälfte der Zwiebeln mit den Tomatenwürfeln zum Hackfleisch geben. Die Hälfte der Knobi-Zehen dazudrücken und das Ei, den Joghurt, den Senf und die Gewürze dazu geben. Gut verkneten und abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mozzarella fein würfeln. Hackmasse auf Frischhaltefolie mit den Händen zu einem flachen Quadrat formen. Mozzarella längs auf der Mitte verteilen, dabei am Rand ca. 2 cm frei lassen. Hackmasse mithilfe der Folie aufrollen. Zum Laib formen. Mit der Naht nach unten auf das Backpapier setzen. Oberfläche mit einem Messer mehrmals einritzen. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde braten.
Ich hab a bissle "Bscheißerle" gmacht.... ohne Folie in eine große Auflaufform. Hat trotzdem geklappt, das schafft wirklich jeder! :)



Inzwischen für die Soße Öl in deinem Topf erhitzen. Übrige Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Mit Tomaten samt Saft ablöschen. Alles aufkochen, dabei die Tomaten etwas zerdrücken. Ca. 10 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.



Hackbraten mit Tomatenoße mit nichts dabei? Halt, doch! Es kommt noch krosser Speck dazu... :)
Ach so, dann.... :) Also der Vollständigkeit halber jetzt noch die Parmaschinkenstreifen in der Pfanne kross anbraten. Ganz ehrlich? Das nächste mal kann ich darauf verzichten.

Salat putzen und mit dem Dressing dazu anrichten.

Es folgen noch 2 wunderbare Rezepte in den nächsten Tagen. Zucchini-Suppe und mmmh! Thymiansteaks auf Balamicolinsen... also dranbleiben!

Bon Appetit!
Eure
Tanja

P.S. Ein kleiner Küchentipp am Rande... ich hatte noch eine ausgekratzte Vanille-Schote und habe die zusammen mit einer frischen Schote und Zucker in meinem Standmixer zu pulverfeinen Vanillezucker verarbeitet (nicht, dass ich Zucker verwenden würde;). Das ganze luftdicht verschrauben und man hat immer ECHTEN Vanillezucker im Haus. Mit dem Standmixer kann man auch aus normalem Zucker Puderzucker machen. Funktioniert super!

Dienstag, 29. Januar 2013

Gemüse-Omelett mit Senfcreme (LECKER)

Wer mich kennt der weiß, ich bin Fan von Jamie Oliver! Ich finde aber auch die Zeitschrift LECKER unheimlich gut. Die aktuelle Ausgabe hat tatsächlich ein paar low carb Rezepte mit an Board.

Die muss ich doch gleich mal austesten...

Heute gibt es Gemüse-Omelett mit Senfcreme:

Zutaten für 2 Personen:

250 g Kirschtomaten
100 g Babyspinat
1 Zwiebel
1 Knobi-Zehe
100 g Feta
2 Eier
3 EL Milch
Salz, Pfeffer, Honig
4 EL gutes Olivenöl
150 g Creme fraiche
2 TL groben Senf
150 g Babysalatmix (oder Pflücksalat)
3 EL weißen Balsamico

Den Ofen auf 150 Grad/Umluft vorheizen. Tomaten halbieren, Spinat waschen und abtropfen lassen. Die Zwiebel würfeln und in einer ofenfesten Pfanne glasig dünsten (1 EL ÖL).


Die Tomaten kurz mit dünsten, die Knobi-Zehe dazu drücken und den Spinat dazu geben...



... und mit dünsten, bis er zusammengefallen ist.


Die Eier mit der Milch verquirlen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und darüber gießen.


Den Feta darüber krümeln ...


... und für 10 Minuten im Ofen stocken lassen.


Während dieser 10 Minuten den Senf mit der Creme fraiche verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat waschen und trockenschleudern. Für das Dressing Essig, Salz, Pfeffer und Honig vermengen und 3 EL Öl unterschlagen.

Den Salat anrichten und mit dem Dressing beträufeln und das Omelett mit der Creme fraiche dazu reichen.

Wieder ein schönes Rezept, bei dem ich das Brot nicht vermisst habe! Prima!
Der grobe Senf gibt dem Ganzen eine besondere Note.

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Sonntag, 27. Januar 2013

New York Cheese Cake

Wochenend und Sonnenschein.... und dann mit dir im Wald allein! :)

Nein, die Sonne scheint leider nicht. ABER, am Wochenende gibt es immer eine kleine kulinarische Schweinerei für meine Leser, die von der Natur mit einem begnadeten Stoffwechsel gesegnet sind. Heute mache ich den überaus cremigen New York Cheese Cake, der im New Yorker Restaurant "Lindy's" die Welt erblickte.

Diese Variante soll dem Original am nächsten kommen. Der große Unterschied zu unseren Käsekuchen ist, dass man keinen Quark, sondern Frischkäse zur Herstellung verwendet. Ich bin sehr gespannt, ob das Salz aus dem Frischkäse nicht stört. Ich kann mich noch mit Grauen an meine erste und letzte Philadelphia-Torte erinnern.... wollen wir hoffen, dass dieser Kuchen sich von diesem traumatischen Erlebnis abhebt.

Zutaten für den Knusperboden:

250 g Butterkekse
40 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Füllung:

1.2 kg Frischkäse
375 g Zucker
90 g Mehl
7 Eier
abgeriebene Schale von einer Bio-Orange und
2 Bio-Zitronen
1 Vanilleschote
200 g Schlagsahne

Für den Belag:

250 g Creme fraiche
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker


Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zerkleinern. Die Butter schmelzen, den Vanillezucker zugeben und mischen. Eine 24 cm Form damit auskleiden und abgedeckt für 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Frischkäse, Zucker, Mehl, Eier, Orangen- und Zitronenschale verrühren. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Backpapier in zwei ca. 45 cm lange Streifen schneiden und jeweils ca. 15 cm breit umknicken. Sprinformrand damit auslegen. Eine wirklich ausgenommen bescheuerte Idee, denn mein Backpapier ist dafür zu lappig. Ich habe es extra mit einem Tortenrand stabilisiert, damit es überhaupt stehen blieb. Aber es knickte in dem Moment ich die Creme einfüllte einwach weg, als ob es sie nicht gäbe... Tolle Erfindung!!

Also den Backrand wieder in die Form und die auf der Arbeitsplatte verteilte Creme hineinfüllen. Die Küche säubern und den Kuchen auf der untersten Schiene ca. 15 Minuten backen. Ofen auf 150 Grad zurückschalten, ca. 1 3/4 Std. weiterbacken. Jetzt versuchen, den Backrahmen wieder irgendwie rauszubekommen.

Belag-Zutaten verrühren, auf dem Kuchen verteilen. Weitere 15 Minuten backen. Ofen ausschalten, Cheese Cake darin mindestens 6 Stunden (auch gerne über Nacht) auskühlen lassen. Kuchenrand vorsichtig ablösen, Springformrand und Papier entfernen.

Dieser cremige Traum hat nichts, aber auch gar nichts mit meinem kindlichen Philadelphia-Alptraum zu tun.... Wow!
Ich werde euch jetzt nicht den Spaß verderben und die kcal/Portion verraten. Wer Lust hat, kann ja Schätzungen als Kommentar hinterlassen... :)

Nur soviel... ich gehe heute eine Stunde joggen, obwohl ich sonntags eigentlich Sport-frei habe. :)

Bon Appetit!
Eure
Tanja

P.S. Die Bilder sind leider endgültig gelöscht worden, bei meinem Google+ Bilder-Groß-Putz


Freitag, 25. Januar 2013

noch ein Eiweißbrot und Lachsröllchen auf Pflücksalat

Halli hallo,

diese Woche habe ich mich überwunden ins Fitness-Studio zu gehen. Angemeldet bin ich seit Oktober... Schande über mich!

Es hat sich gelohnt, die sind alle nett dort! Sobald man auch trainiert, wird man einer von ihnen, egal wie das Level ist. Da wird schon mal ein Lächeln zwischen rinnendem Schweiß ausgetauscht. Gemeinsam "quält" es sich leichter. :)

Ich habe jetzt einen Fitnessplan, den ich einhalten möchte. 2 x Geräte, 2 x Laufen und 1 x Zumba... so ein bisschen "Hüpfen" muss ich, das macht so Spaß! :) Dann ist die Woche ausgefüllt und am Wochenende habe ich frei! :)

So, jetzt aber endlich zu den Rezepten, vom Eiweißbrot hatte ich schon einmal erzählt, aber jetzt habe ich mir angeschaut, wie Coach Paul sein Brot bäckt (anschauen!) :) und er nimmt weniger Eier, was mir recht sympathisch ist. Ich habe nun eine ganze Weile nach dem Video gesucht und nicht mehr gefunden. Wenn es mir mal wieder "über den Weg läuft", ergänze ich den Link zum Video nachträglich. Sorry!

Also habe ich heute auch nur 4 Eier genommen. Und dann habe ich festgestellt, dass man ganz tolle Sachen einbacken kann. Röstzwiebeln, geröstete magere Speckwürfel, Oliven, getrocknete Tomaten, etc.... und heute habe ich etwas geriebenen Käse in den Teig gegeben.

Hier also das abgewandelte Rezept für das Eiweißbrot:


Zutaten:

250 - 300 g Quark
4 Eier
100 g gem. Mandeln
100 g geschr. Leinsamen
5 EL Weizenkleie (Haferkleie geht übrigens auch)
2 EL Vollkornmehl (gerne auch Dinkelvollkorn)
1/2 TL Salz
1 Tüte Backpulver

Heute noch mit dabei: getrocknete Tomaten und Knobi-Zehen (aus einem Antipasti) und geriebener Emmentaler.

Im vorgeheiztem Ofen (Umluft/180 Grad) für 35 - 40 Minuten backen.

Außerdem gibt es heute Lachsröllchen auf Pflücksalat (geht auch Feldsalat oder Rauke):

200 g geräuchtern Lachs
200 g Frischkäse mit Kräutern
1 Ei
400 g Salat
3 EL Weißweinessig
50 ml Buttermilch
1 TL Dijon-Senf (Dijon ist das Zauberwort! Der macht jedes Dressing zu etwas Besonderem!)
Salz, Pfeffer, Süßstoff oder Agavendicksaft

Die Lachröllchen mind. 2 Std. vorher zubereiten, weil sie kühlen müssen. Dafür 4 Stücke Klarsichtfolie auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Auf jedes Stück Folie etwa 50 g Lachs überlappend auslegen.


Den Frischkäse cremig aufschlagen und gleichmäßig auf die Lachsstücke streichen. Mit Hilfe der Folie zusammenrollen und ab in die Kühlung.



Das Ei 10 Minuten kochen, das kommt nachher in das Dressing. Das Eigelb auslösen und beiseite stellen. Das Eiweiß fein hacken. Das Eigelb mit einer Gabel zerdrücken und mit Essig, Buttermilch, Senf, Salz und Pfeffer und etwas Süße zu einer Marinade verrühren.


Den Salat anrichten, das Dressing drüber und die Lachröllchen in 2 cm Scheiben schneiden. Zusammen mit dem gehackten Eiweiß über den Salat geben und lecker!!!


Bon Appetit!
Eure
Tanja

Dienstag, 22. Januar 2013

Paprikasuppe mit Kokosmilch (Schlank im Schlaf) im HomeCooker

Hallo zusammen,

heute gibt es für den Abend ein Paprikasüppchen mit Einlage. Wenn man keinen Zucker mehr isst, dann fällt einem plötzlich wieder auf, wie süß geschmorte Zwiebeln oder eine rote Paprika schmecken. Das finde ich richtig schön.

So, die Zutaten (für 2 Personen):

4 gelbe (oder auch rote) Paprika
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 rote Chilischote
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Knobi-Zehe
600 ml Gemüsebrühe
125 ml Kokosmilch
200 g geräucherte Truthahn- (Puten- oder Hähnchenbrust) am Stück
Sojasoße, Zitrone, Honig

Die Paprika schälen (mit dem Sparschäler) und in große Würfel schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Den HomeCooker mit dem Öl auf 250 Grad aufheizen und die Zwiebelstreifen glasig dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und aus dem Topf nehmen.


Die Knobi-Zehe zu dem verbliebenen Öl pressen und den Ingwer und die Chilischote (ganz fein gewürfelt) dazu geben. Etwas andünsten lassen. Mit der Brühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel für 10 Minuten bei 130 Grad köcheln lassen


Die Paprikawürfel mit der Kokosmilch dazugeben, aufkochen lassen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Rührarm entfernen und die Suppe im Standmixer pürieren (oder Stabmixer). Zurück in den Topf und für ca. 5 Minuten erwärmen. Mit Salz, Pfeffer, Soja, Zitrone und etwas Honig abschmecken.



Die Truthahnbrust würfeln. Die Suppe in Tellern anrichten und die Zwiebeln und Truthahnwürfel darüber streuen.


Bon Appetit!
Eure
Tanja

Dienstag ist Lauftag

Hallo Leute,

das Tal ist durchlaufen.... mit meinen Turnschuhen! :)

Die harten Tage der Ernährungsumstellung sind geschafft. Mir ist nicht mehr übel und ich habe kaum noch Verlangen nach Süßem oder Brot. Obwohl ich mir Brot ja morgens und mittags sogar erlaube. Abends gibt es allerdings strikt Eiweiß-Mahlzeiten. Und sonntags tobe ich mich so richtig aus! Da freue ich mich die Woche über schon drauf. Ich denke, so lässt sich die ganze Sache auch durchhalten. Ich freue mich schon so auf mein neues Ich!

Ich fühle mich wunderbar, Bewegung macht wieder richtig Spaß! Heute wollte ich eigentlich ins Fitness-Studio - endlich! An der Tür musste ich feststellen, dass es leider dienstags Vormittag zu hat. Aber, wenn wir die Sportklamotten schon anhaben, wollen wir die Zeit nicht vergeuden.

Ich werde laufen gehen... diesmal atme ich nur durch die Nase. Hoffentlich!

Macht's gut und immer schön tapfer bleiben!
Eure
Tanja


Sonntag, 20. Januar 2013

Filet Wellington

How are you?

Wie geht es euch an diesem Eis-Sonntag? Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter!

Ich stehe ja total auf britische Filme, Musik und Bücher. Klar, habe ich die klassische Frauenlektüre im Regal stehen: Austen, Brontë, Gaskell... :)

Meine anglophile Ader wollte ich heute mal beim Kochen ausleben. Ich habe ein Rinderfilet gemacht, welches Arthur Wellesley, dem 1. Duke of Wellington von seinem Koch gewidmet wurde. Wellesley siegte bei Waterloo über Napoleon.

Heute lasse ich euch an meiner ganz persönlichen Schlacht zu Waterloo teilhaben. Rinderfilet und Blätterteig... das wird nicht einfach:

Zutaten:

1 kg Rinderfilet (Mittelstück)
Pfeffer, Salz
30 g Butterschmalz

Für die Farce.
500 g Champignons
2 Zwiebeln
2 EL Öl
je 3 EL Madeira und Sahne
2 Bund Petersilie
100 g Trüffelleberwurst (Ich habe die in unserem Städtle nicht bekommen, dafür etwas Trüffelbutter zur normalen Leberwurst genommen.)
Salz, Pfeffer

Außerdem:
4 große Platten tiefgefrorenen Blätterteig (ich hatte 2 Rollen aus der Kühlung)
1 Ei, 1 EL Milch
400 ml Rinderfond
4 - 6 EL Madeira
100 g Sahne
Salz, Pfeffer

Das Fleisch waschen, trockentupfen und von Sehnen und Haut befreien.


Dann in einem Bräter rundherum scharf anbraten.


Den Topf beiseite stellen, den brauchen wir nachher für die Soße wieder. Das Fleisch auf einen Teller legen.

Die Pilze putzen. Die Kulturpilze heutzutage wachsen in Gewächshäusern und man muss sie eigentlich nur etwas abpinseln.


Für die Farce habe ich die Zwiebeln und die Champignons in meinen Blender von Kitchen Aid gepackt, weil ich die Hackfunktion ausprobieren wollte. Leider hat er die Zwiebeln unten zu Brei verarbeitet und oben bei den Champignons tat sich gar nichts. Ich kam dann auf die glorreiche Idee, mit dem Löffel etwas nachzuhelfen. Ein fataler Fehler....




Habt ihr Bridget Jones gesehen? Wie sie von oben bis unten mit dem Inhalt der Küchenmaschine bekleckert Marc Darcy die Tür aufmacht? Ja, so in etwa... ja. Zwiebelbrei in den Augen, das macht Freude!

Und der Brei war leider auch von der Beschaffenheit eher suboptimal. Alles nur, weil ich so ein Maschinen-Freak bin, aber ich bin reumütig zu meinem wundervollen Küchenmesser zurückgekehrt und habe den Rest der Pilze von Hand gewürfelt.


Die zerkleinerten Zwiebeln und Champignons in dem heißen Öl 5 Minuten dünsten, den Madeira und die Sahne dazu und einkochen lassen. Danach abkühlen lassen. Die Leberwurst und die gehackte Petersilie untermengen.

Die Teigplatten auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Naht mit einem verquirlten Ei verkleben.


Ein drittel der ausgekühlten Farce darauf verstreichen...


Das Filet rundherum mit Salz einreiben und Pfeffern und auf die Farce legen.


Mit dem Rest der Farce bestreichen.


Und nun den Blätterteig umklappen und die Naht wieder mit dem Ei verkleben.


An einem Ende etwas für die Dekoration abschneiden. Ich habe einfach ein paar Streifen drauf gemacht. Die Seiten einklappen und fest zusammen drücken.


In das Ei einen Schluck Milch geben und den Braten damit einpinseln. Der darf jetzt für 50 Minuten in den Backofen. (200 Grad/Umluft/vorgeheizt). Bitte nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken, sonst wird der Teig zu dunkel. Nach Ende der Garzeit noch ca. 10 im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.

In der Zeit möchte ich euch schnell meinen kleinen Freund hier vorstellen...


.... ist der nicht niedlich? :))

Mit dem habe ich ein ganz lecker Sößchen gezaubert. Wir nehmen den Bräter wieder zur Hand und lösen den Bratensatz mit dem Rinderfond und schütten die Sahne und den Madeira dazu. Das ganze lasse ich gut einreduzieren, da ich auf Soßenbinder wg. Laktose verzichten muss. Aber die neue Küche dickt die Soßen eh nicht mehr an. Einkochen lassen und nachher mit dem Zauberstab aufschäumen. Das schmeckt köstlich!!! Ich habe sie noch nicht einmal nachwürzen müssen. Aber das müsst ihr selber abschmecken.


Hier ist das fertige Filet mit der dem Soßenschaum.... es war eine harte Schlacht, mit einigen Verlusten (Haare, Pullover, Holzdecke, Hängeschrank) aber ich bin als Sieger hervorgegangen.... :))

Den Aufkleber habe ich geschenkt bekommen - freiwillig! :)
Dazu gab es noch ein paar Prinzessbohnen und nur Mut, wenn ich Chaot das schaffe, dann könnt ihr das auch! :)

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Freitag, 18. Januar 2013

Jamie's Lieblingssalat (Amerikanischer Hacksalat)

Hallo ihr da draußen,

nein keine Frikadellen, falls sich Fleischliebhaber hierher verirrt haben sollten. :) Andermal wieder.

Heute möchte ich euch Jamie's Lieblingssalat vorstellen, von dem ich meine, er eignet sich hervorragend als "Feierabendsalat". Nach einem ausgefüllten Arbeitstag kann man sich so richtig schön austoben, indem man auf Salat und Gemüse einhackt. Es handelt sich um die Herstellungsweise, der Salat wird zerhackt.

Jamie erzählt in seinem Buch "Essen ist fertig" von diesem Hacksalat, den er in Amerika entdeckt und lieben gelernt hat.

Vielleicht auch bald euer Lieblingssalat?

Zutaten für 6 Portionen:

1 rote Paprika, halbiert
1 frische rote Chilischote, halbiert
1 rote Zwiebel
5 - 6 reife Tomaten
1/2 Salatgurke
200 g Feta (Darauf achten, dass er aus Schafsmilch ist. Da bekommt man mehr Aroma für sein Fett - finde ich.)
2 Köpfe Romanasalat oder 4 kleine Salatherzen
1 Radicchio
2 - 3 Hand voll gemischte frische Kräuter (im Winter TK)
2 TL scharfen Senf
3 EL Weißweinessig
8 EL gutes Olivenöl

Samen und Scheidewände der Paprika und Chilischote entfernen. Alle Salate und Gemüse waschen und auf einem großen Holzbrett vorbereiten. Die Zwiebel und die Chilischote werden zuerst ganz fein gewürfelt. Tomten, Paprika, Gurke und den Fetakäse zunächst in 1 cm große Würfel schneiden. So verbinden sich die Zutaten später optimal mit der Salatsoße. Den Romanasalat, den Radicchio und die Kräuter in 1 cm breite Streifen schneiden.

In der Mitte eine Stelle freischaffen. Dort den Senf mit einem Teelöffel verrühren und langsam Essig und Öl dazugeben. Immer wieder probieren, damit er nicht zu sauer wird. Salzen und Peffern und wer mag, mit Honig (am besten Akazie) abschmecken. Jamie nimmt keinen Honig, das müsst ihr euren Geschmack entscheiden lassen. Wenn die Soße perfekt erscheint noch eine Idee Salz und Pfeffer dazugeben und dann geht's los!

Lasst alles raus! Hacken, was das Zeug hält.... und dabei immer wieder in der Mitte mit der Soße vermengen. Ich empfehle einen Küchentuch-Wall vor dem Brett zu errichten, weil die Soße euch sonst entgegenkommt.

Der Salat schmeckt am besten ganz frisch zubereitet. Warum nicht mal ein kleines "Event Cooking" für die Gäste machen und ihn vor ihren Augen zubereiten?

Also bei uns hat er es geschafft: Lieblingssalat!

Eine kleine Anmerkung: Der Salat ist so lecker, dass man locker auf Brot verzichten kann, was mir entgegenkommt, weil ich abends auf KH verzichte. Ich habe den Salat auch "nur" mit 4 EL Salatöl angemacht.

Bon Appetit!
Eure
Tanja


Donnerstag, 17. Januar 2013

Trampolin

Der Winter ist zurück!


So soll es ja aber auch sein. Obwohl ich ein leidenschaftlicher Läufer war (und wieder werden will) habe ich eingesehen, dass meine Kondition besser werden muss, bis ich wieder outdoor voll durchstarten kann. Das heißt aber nicht, dass ich mich auf meinen 4 Buchstaben ausruhen darf.

Ich musste mich zwar erst mit ihm anfreunden, aber mittlerweile kann ich nicht mehr ohne..., mein Trampolin. Eine feine Sache um mal wieder sein Lymphsystem so richtig schön durchzupusten! Bei der Fettverbrennung und Muskelbildung scheiden sich die Geister. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Beine schon ganz ordentlich trainiert werden. Besonders ungeübte spüren, dass da eigentlich Muskeln hingehören würden.  Zieht beim "Hopsen" mal den Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule ein.
Ich verspreche euch, ihr merkt am nächsten Tag was. :)

Trimilin

Ernährungstechnisch geht es endlich wieder bergauf. Mein Magen und ich haben jetzt erstmal Waffenstillstand ausgehandelt. Ich gebe ihm mittags ein klitzekleines Bisschen Kohlenhydrate und er lässt mich dann in Ruhe. Fairer Deal! Ich möchte ja nicht behaupten, dass ich mich jemals über Gewichtsverlust beklagt hätte oder dies je tun würde... aber besser langsam und mit wohligem Gefühl im Bauch.

Immer schön tapfer bleiben!
Eure
Tanja

Mittwoch, 16. Januar 2013

ups and downs

Hallo Leute,

kennt ihr Reuben Feffer? Den Risikoanalytiker: "Jede 7. Erdnuss in einer Bar weist Spuren von Urin auf." Ja, genau! "... und dann kam Polly"

Sein Freund fragt ihn: "Bist du gesund, du siehst irgendwie dünn aus?" und er antwortet fröhlich nebenbei "Ja, Polly hat mich dazu gebracht ausländische Gerichte zu essen, ich übergebe mich in letzter Zeit oft.":)

Was hat das mit mir zu tun? Nein, "Schlank im Schlaf" funktioniert nicht... Also nicht so schnell. Ich bin NICHT dünn, ich habe mir meinen Magen verrenkt - wie wir Schwaben sagen. Diese ewige Esserei... ich bin noch immer auf der Suche nach der richtigen Zusammenstellung, aber ich mache dieses Mal nicht denselben Fehler, wie sonst. Ich verfalle nicht in alte Gewohnheiten, weil mein Magen und die Verdauung mit mir beleidigt sind, wo sie nun plötzlich Ballaststoffe aus Pflanzenfasern in Massen und reichlich Eiweiß zu verarbeiten bekommen. Ich halte es wie Feffer.... "Ich habe meine Ernährung umgestellt. Ich esse jetzt nur noch haufenweise Gemüse und Fleisch dazu. Mir ist in letzter Zeit ständig übel." Das muss man hinnehmen. Ich möchte ja zum Erfolg kommen! Es handelt sich nur um eine Umstellung.

Watt mutt, dat mutt!

Ich fühle mich nicht schlapp und mein Kreislauf ist in Ordnung. Wenn ich mich umstellen und Schoki und Chips für eine Weile aus meinem Leben verbannen kann, dann muss der Rest von mir gefälligst auch mit machen. Ihr seht, gestern war noch alles "Jipiie" und heute nagt die Diät wieder an mir. Aber das ist normal... da muss man durch!

Sport muss heute (bis auf die Aufwachübung - die ich teste und beibehalten werde) pausieren. Meine Bronchien sind angegriffen. Wie ich gelesen habe, rät Prof. Froböse von der Uni Köln Mundatmern wie mir bei den Temperaturen eher vom Joggen ab. Grundsätzlich hält er Ausdauertraining  bei bis zu minus 15 Grad für unbedenklich, wenn der Sportler gesundheitlich fit ist. "Fällt die Temperatur darunter, kann der Körper die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend erwärmen, bis sie in die Lunge gelangt." wird Froböse in der aktuellen fit FOR FUN zitiert. Das gilt auch "Wenn die Nasenatmung nicht mehr ausreicht, werden Schleimhäute, Bronchien und Lungengefäße stark gereizt. Das schwächt die Abwehr und provoziert Atemwegsinfekte."
Vielleicht wage ich morgen einen durch die Nase geatmeten walk.

Ach und dann... nicht vergessen! Wenn man abnimmt, muss die Haut viel mitmachen. Verwöhnt sie öfter mit Streicheleinheiten. Immer schön eincremen - ja auch die Herren der Schöpfung, damit die Haut elastisch bleibt. Ich mag hierfür am liebsten die Körperöle von Kneipp, weil die nicht so viele Zusatzstoffe haben.

So, ich schlabber jetzt meinen Drink.

Immer schön tapfer bleiben!
Eure
Tanja

Dienstag, 15. Januar 2013

kleine Tellerrandnotiz

Heute ist ein schöner Tag, die Sonne scheint!

Ich gehe gleich Laufen und ich habe im Spiegel bemerkt, "es tut sich was"! :)

Vor dem Laufen habe ich meinen iPod aktualisiert und er hat mir gemeldet, dass er 94 Probleme hat. Da musste ich laut lachen und habe mich gefreut! So viele Probleme habe ich ja gar nicht.

Laufschuhe an - und raus in die Sonne!!! Jahuuuu!

Tapfer, tapfer!
Eure
Tanja

Montag, 14. Januar 2013

Woche 3 - Zwischenbilanz und fast eine low carb Pizza

Nun befinde ich mich in Woche 3 meiner "Ernährungsprobe". Angefangen habe ich mit den WW-Rezepten, bei denen ich abends auf Kohlenhydrate verzichtet habe. Gemüse satt, mageres Fleisch, kaum Fett. Seit Woche 2 nehme ich keine nennenswerten Kohlenhydrate mehr zu mir. Aus allen Ecken höre ich schließlich: Kein Weißmehl! Kein Zucker! Keine Stärke!

Außer Sonntag, da koche ich ganz normal. An wenigstens einem Tag meiner Kochleidenschaft ungebremst nachgehen, muss sein! Und ich habe gelesen, dass ein sogenannter "Refeed Day"gut gegen den fiesen "Jojo" helfen soll. Überhaupt habe ich mehr gelesen als gegessen, die letzte Zeit. All die leckeren Sachen sollen böse sein? Ich habe mich so lange dagegen gewehrt.


Überzeugt hat mich das Anti-Krebs-Kochbuch. In dem wird ganz genau erklärt, wie Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe in unserem Körper wirken und wie der Zellstoffwechsel funktioniert. Über Fette habe ich was ganz interessantes gelesen. Sobald man kohlenhydrathaltige Lebensmittel zusammen mit Fetten oder Ölen verzehrt, steigt der Glukosewert im Blut deutlich langsamer an, weil die KH langsamer gespalten werden, da der Körper gleichzeitig das Fett verdauen muss. Juhuuu - diese Woche mache ich noch was mit Käse überbacken.... :)
So, liebe Leute! Fragt 3 Menschen nach ihrer Meinung und du wirst mind. 5 verschiedene Antworten bekommen. Ich hatte mich erdreistet, die These zu verbreiten, dass man KH's besser mit Fett zu sich nimmt... "Blöööödsinn!" pfiff es mir um die Ohren. Der Körper verstoffwechselt immer erst Kohlenhydrate, wurde mir gesagt. Das andere packt er - weil er grad beschäftigt ist - einfach netterweise in unsere Fettzellen. Wie sagt Olaf so schön? "Sö, nu wissters. Was ihr daraus macht, müsst ihr selber wissen, ich kann mich nicht um alles kümmern." Eure Tanja

So lange habe ich es noch nie durchgehalten, auf Kohlehydrate zu verzichten. Aber ich habe ein Problem, ich vertrage nicht viel Fleisch. Und ich mag jetzt auch kein Fleisch mehr... Wenn ich Fleisch schon sehe, ... Auch eine Art Diät, aber ich muss mich nach vegetarischen Varianten umschauen.

Gemüse! Ja, aber Pflanzenfasern sind auch nicht so leicht zu verdauen. Seit 3 Tagen ist mir rund um die  Uhr übel. Deshalb bin ich heute auf das schmale Brett gekommen, eine low carb Pizza zu basteln. Ohne Vorurteile....


Das Rezept könnt ihr hier nachlesen. Ich zeige euch nur mein Ergebnis:

Topping
Mandeln im Blender (Standmixer) gemahlen
Teig 
Das könnte sehr lecker sein....
... isses aber nicht! :(

Den Belag habe ich gegessen, mit einer gelben Chilischote, die den niedlichen Namen "Madame Jeanette" trägt. Die haben echt Humor... Schärfe Grad 9. "This girl is on fire"! :)

Da ich einen Erfolg sehen kann, werde ich versuchen die kohlenhydratarme Ernährung beizubehalten. Ich achte aber darauf, ein paar "langsame" einzubauen, damit die Übelkeit hoffentlich weg geht. 1 Gramm KH pro kg Körpergewicht ist die Obergrenze für Kohlehydrate. Das versuche ich die nächsten Wochen.

Bis dahin, immer schön tapfer bleiben!
Eure
Tanja

Sonntag, 13. Januar 2013

Tomatensuppe ala Jamie

 Halli hallo,

momentan teste ich den Russell Hobbs Performance Pro Standmixer. Hättet ihr fast nicht bemerkt... ;) Heute soll er mal zeigen, wie er Suppe "mixern" kann.

Ich kruschtel so durch meinen Blog und entdecke dieses leckere Rezept für Tomatensuppe und da meine älteren Bilder ja durch einen fahrlässigen Lösch-Vorfall meinerseits sowieso alle futsch sind, mach ich die Suppe doch glatt noch mal und füge ein neues Foto ein.

Hier entsteht eine Allianz zwischen dem Philips HomeCooker und dem RH Standmixer, es funktionert aber auch in einem ganz normalen Topf... keine Frage!

 Tomatensuppe ala Jamie Oliver

"Es ist noch Suppe da!"

Hier also die Tomatensuppe von the amazing Jamie Oliver. Laut seiner Aussage sei es die einfachste und schmackhafteste, die er selber je gegessen hat. Ja, dann wollen wir mal sehen...

Zutaten für 4 mit Bärenhunger:

1 Zwiebel
1 Knobi-Zehe
1 Möhre
1 Hand voll Basilikum
Olivenöl
6 EL Sahne
1 TL Rotweinessig
2 Eigelb
1 kg sehr reife Tomaten (oder 3 Dosen)
1 l Hühnerbrühe (ich mach das mal vegetarisch mit Gemüsebrühe)
Salz und Pfeffer

Den HomeCooker mit ein paar Schuss Olivenöl auf 250 Grad aufheizen. Die Zwiebel und die Möhre mit dem Julienne-Schneider in den Topf raspeln. Den Basilikum klein hacken und dazugeben.
Auf 110 Grad (normaler Topf - Mittlere Hitze) herunterschalten, den Deckel drauf und für 20 Minuten dünsten lassen, ohne dass es Farbe nimmt.
Die Brühe und die Tomaten dazugeben und diese im Topf zerkleinern. Den Deckel wieder drauf und für weitere 20 Minuten köcheln lassen. Wenn man die Brühe heiß dazu gibt, wie man es tun sollte, kann der HomeCooker auf 110 Grad eingestellt bleiben. Ich hatte leider kaltes Wasser zugeschüttet und musste die Tomaten deshalb kurz auf 250 Grad aufkochen (Dauer: 8 Min.) und dann wieder auf 110 Grad herunterschalten.

Nach den 20 Minuten den Rührarm herausnehmen und die Suppe im Standmixer pürieren. Hierfür die Suppe 5 Minuten abkühlen lassen und dann die Kappe im Deckel aufschrauben und locker auflegen, damit kein Druck durch die Hitze entsteht und dir die Sache um die Ohren fliegt. Zur Vorsicht noch ein Geschirrtuch drüberlegen und mit der Suppen-Automatik pürieren.

Alles noch einmal im HomeCooker erwärmen - ca. 5 Minuten - und mit Salz und Pfeffer evtl. eine kleine Prise Zucker würzen. 

In der Zeit die 2 Eigelb mit der Sahne und dem Rotweinessig verquirlen. Kurz vor dem Servieren die Ei-Sahne-Mischung unter die Suppe rühren. Vorsicht: Jetzt darf die Suppe nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb. Dadurch wird die Suppe gehaltvoller aber bekommt auch einen schönen, samtigen Glanz.

Ich muss sagen, Jamie hat nicht übertrieben. Es ist auch die leckerste Suppe, die ICH gegessen habe. Das Geheimnis liegt im langsamen Garen. Das macht die Tomaten schön süß, ohne dass man Zucker zugeben muss oder nur sehr wenig.

Und der Performance Pro macht die Suppe unheimlich fein, feiner als mein KitchenAid... perfekt!

Jamie empfiehl sie in Tassen zu servieren und evtl. ein Stück knuspriges Brot dazu zu reichen.

Bon Appetit!
Eure 

P.S. Ich habe mich immer aufgeregt, wenn in amerikanischen Filmen beim Betätigen der Küchenmaschine die ganze Soße durch die Gegend spritzt, weil sie den Deckel nicht richtig drauf tun. Ich dachte immer "Blödsinn, Küchenmaschinen haben einen Sicherheitsdeckel, der Motor funktioniert nicht, wenn der Deckel nicht einrastet." Heute weiß ich, wie das sehr wohl funktioniert. Einfach einen amerikanischen Standmixer kaufen! Damit habe ich heute meine Küchentapete umdekoriert... "Wo gehobelt wird...."

Jahaaaaa, das geht im Übrigen auch mit englischen Mixern. Also uffbassa und den Deckel echt richtig gut drauf drücken, so richtig doll! ;)

Bella Rucola e condimento delizioso (köstliches Dressing)


Hallo ihr,

heute möchte ich meinen Lieblingssalat vorstellen (neben Feldsalat).

Den guten Rucola!

Rucola (zu deutsch: Rauke) hat einen hohen Gehalt an Senfölen. Diese sorgen für den scharfen, aromatischen und leicht bitteren Geschmack, der dem von Rettich und Gartenkresse ähnelt.

Der Wermutstropfen an dieser leckeren Pflanze ist, dass er ähnlich wie Spinat oder Blattsalate bei unsachgemäßer Düngung Nitrat in besonderem Maße anreichert, wie Proben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ergeben haben.

Aber, um wieder zu den positiven Seiten zu kommen, hat er einen hohen Gehalt an Jod, Beta-Carotin und Folsäure. (Quelle: Wikipedia) Jod ist für unsere lieben Norddeutschen wahrscheinlich nicht das Problem, wir im Süden müssen schon schauen, dass wir unseren Bedarf decken, im Besonderen Menschen mit Schilddrüsen-Problemen. Folsäure ist besonders für Frauen wichtig, der Bedarf ist doppelt so hoch als bei Männern. Folsäure kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. (Quelle: Wikipedia)

Wer gleich zur Tat schreiten möchte, ich habe hier ein ganz köstliches Dressing dafür:

Für 4 Genießer als Vorspeise oder 2 zum Hauptgang:

Heute leider Feldsalat - aber zum Appetit anregen reicht es , hoff ich.
3 - 4 Bd. Rucola (mind. 300 g) 
2 EL Aceto Balsamico
Salz, Pfeffer 
4 EL gutes Olivenöl
10 g getrocknete Tomaten, in Öl
1 - 2 EL Kapern
Parmesan
2 Scheiben Weißbrot
1 Knobizehe

Rucola waschen und verlesen. Die harten Stiele kürzen. Das Öl mit dem Essig und Salz, Pfeffer und den Kapern gut verquirlen (ich nehme immer den Milchaufschäumer).

Meine Tomaten kamen nicht aus dem Öl, die musste ich noch 2 Minuten in Wasser kochen. Mit einer kleinen Pfanne bekommt man das Wasser am schnellsten zum Kochen, habe ich festgestellt. Die Tomaten müssen richtig gut abgetropft sein. Faulheit macht erfinderisch... ich gebe die abgeschütteten Tomaten einfach wieder in die Pfanne zurück und lasse sie - wie Kartoffeln - einfach ausdampfen. Besser geht's nicht! :)

Die Tomaten klein schneiden. Wer Tomten in Öl hatte, davon 1 - 2 EL Öl in der Pfanne heiß werden lassen und Brotwürfel darin knusprig rösten, den Knoblauch darüberpressen.

Den Rucola mit dem Dressing mischen, anrichten und mit Brotwürfel und Tomaten bestreuen. Ein paar Parmesanspäne drüberhobeln. Fertig und lecker!

Ich hatte heute leider keinen Rucola, mit Feldsalat schmeckt es aber auch ganz fein. Ich hoffe, ihr stört euch an dem Bild nicht, aber so lecker sieht es mit Rucola auch aus... ;) Schönen Sonntag noch!

Bon Appetit!
Eure
Tanja