Donnerstag, 25. September 2014

Heldenstory - mal was ganz Persönliches

Heldenstories… 

auf http://heldenstory.de/category/heldenstorys/ werden die Helden des Alltags gesucht. Der Bauer-Verlag hat zusammen mit Voltaren diese Aktion gestartet. Hier kann sich jeder Blogger mal schriftlich bei seinem persönlichem Helden bedanken. Ich finde das eine wirklich herzerwärmende Idee... es gibt so viele tolle Menschen, die jeden Tag so freundlich und nett sind. Deshalb mache ich auch gerne mit.


Da fällt mir als allererstes dieser tolle

Postbote 


ein, als mein Sohn vor über 10 Jahren geboren wurde. Wir wohnten im Haus meiner Eltern und in den ersten Wochen nach seiner Geburt hatten wir viele Päckchen hin- und her zu schicken. Ihr kennt das doch sicher? Erstes Kind, Nesttrieb und Drang zum Perfektionismus… ich hatte immer Bammel, wenn es an der Tür klingelte. Waren wir alle beide schon rausgeputzt? Schlief das Baby auch nicht? Eines morgens klingelte es und ein betretener Postbote stand für der Tür: "Es tut mir leid, ich wollte den Kleinen nicht wecken, aber bei ihren Eltern war niemand da." Ich versicherte, dass dies nichts mache. Erst in der Wohnung sah ich, dass das Paket sowieso für uns bestimmt war. Ich hatte noch nie mit ihm gesprochen. Ihm nie von meinem Baby erzählt. Ich war sehr gerührt und mir kamen die Tränen, dass jemand mitdenkt und deine Umstände kennt.

Oder der Schul-Rektor aus der Nachbarstadt, 


der nach vielem Herum-Telefonieren und sehr üblen Erfahrungen mit einer örtlichen Grundschule, wie selbstverständlich, helfen wollte und damit mein Leben und das meines Sohnes verändert hat. Solch nette und aufmunternde Worte haben wieder meine Tränen fließen lassen.

Das sind kleine Heldentaten, die einen unvorhergesehen und deshalb so beeindruckend erwischen. Menschen, die einfach nett sind! Die ihre Mitmenschen mögen. Menschen, die ich nie vergessen werde und nun froh bin, euch von ihnen erzählt zu haben.

Aber der größte Held meines bisherigen Lebens ist meine Mama. 


Sie hat vor 3 Jahren eine schlimme Krankheit überwunden. Ihre Worte stehen immer im Raum: "Ich hänge noch an meinem bisschen Leben. Ich möchte noch bei meiner Familie bleiben." Natürlich kann man nicht durch bloßen Willen eine Krankheit bekämpfen, aber es wurde ihr immer wieder bestätigt, dass sie eine besonders positive Einstellung hatte und der Familienzusammenhalt etwas Besonderes ist!

DANKE MAMA, dass du noch hier bist!

Du bist mein größter Held!

In Liebe,
Deine Tanja

Kommentare:

  1. Wie toll Tanja, das hast Du wunderbar geschrieben. Und ja, ich glaube auch daran, dass der Lebenswille ganz ganz wichtig ist um die Krankheitzu besiegen! Schön, dass Du Deine Mama noch hast!
    LG Antje

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    1. Danke liebe Antje! Ich bin so was von froh, dass meine Mama so ein Kämpfer ist... mein größtes Beispiel!

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  2. Awwww, besonder der letzte Abschnitt ist natürlich total herzergreifend! Schön, dass ihre positive Einstellung ihr mit geholfen hat eine schwierige Zeit gut zu überstehen!

    Huuu, der Postbote ist ja klasse! Ich hatte damals eher so grummelige Muffels... Jetzt habe ich dafür einen echt flotten, der auch mal fragt, wie es geht und sich natürlich über die ganzen Päckchen wundert, die es so ankarrt. Haha, ich möchte ja nicht wissen, was der von mir denkt ;)

    Und ein Rektor, der einen versteht, das ist wirklich viel Wert! Nicht jede Familie passt in jede Schule. Manchmal sind die Ansichten oder Erwartungen so unterschiedlich, was einem das Leben schwer macht. Schön, dass Du jetzt einen Rektor auf der gleichen Wällenlänge hast. :D

    Liebe Grüße, Sabine

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  3. Ich finde die Idee dieser Aktion sehr schön und Deine emotionalen Worte haben mich sehr berührt. Meine Mama ist nach schwerer Krankheit nicht wieder gesund geworden und gestorben. Aber für mich ist sie immer noch die die größte Heldin.

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    1. Liebe Flausenfee, das tut mir sehr leid!

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  4. Das hast du sehr schön geschildert und beschrieben.
    LG Elke

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