Montag, 30. März 2015

Quarktartlettes mit Maracuja-Curd aus der KRUPS Prep&Cook

Als anglophiler Mensch stehe ich auf Shortbread, Schwarztee mit Milch und Zucker, Sherlock, Dr. Who und Lemon Curd!

Ich habe aber ein Rezept für Maracuja Curd, das dem Lemon Curd in nichts nachsteht, im Gegenteil!

Und das schütte ich mir dann auch noch über ein äußerst leckeres Quarktartlette.


Zutaten:

140 g Mehl
190 g Zucker
190 g kalte Butter
Salz, gemahlene Vanille
250 g Sahnequark
2 Eigelb
1 EL Sahnepuddingpulver
10 Maracujas
2 sehr frische Eier
getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Mehl, 50 g Zucker und 100g Butterwürfel mit einer Prise Salz zu einem glatten Teig kneten und den Teig für 30 Minuten in Folie im Kühlschrank kalt stellen. Das habe ich von Hand gemacht, da die KRUPS Prep&Cook den Teig nicht ordentlich verbunden hat.

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Aus dem gekühlten Teig 4 Kreise auf Frischhaltefolie ausrollen und mit Hilfe der Folie in die Tartletteformen geben, einen kleinen Rand hochziehen. Backpapier zuschneiden, auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten beschweren (Blindbacken).

13 Minuten backen, dann Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und noch 3 Minuten offen backen. Jetzt die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Den Quark mit der Vanille und 50 g Zucker, Eigelben und Puddingpulver verrühren. (Die kleine Menge geht rascher per Hand.) Auf die Tortenböden geben und im Ofen 20 Minuten (150°C) fertig backen. Abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen.



Inzwischen die Früchte halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen.Mit dem Universalmesser 1/2 Minute auf Stufe 12 pürieren und durch ein Sieb streichen. Den Saft dabei auffangen. Etwa 1 EL Kerne beiseitestellen.

Den Topf reinigen.

Übrige Butter (90g), vom aufgefangenen Saft 100 ml abmessen und mit dem restlichen Zucker (90g) und 2 Eiern in die KRUPS Prep&Cook geben und das Dessertprogramm (Stufe 4 - 90°C - 12 Minuten) starten. Ab der Minute 7 auf Stufe 6 erhöhen.



Das Curd gelingt wirklich perfekt in der KRUPS Prep&Cook. Man muss sich nicht mehr den Arm über dem Wasserbad lahm rühren. Dabei hat sie mich wirklich richtig überzeugt!

Abkühlen lassen und zu den Törtchen servieren. Ein Träumchen!
Bon Appetit!
Eure
Tanja

Samstag, 28. März 2015

Kaffee-Chili aus der KRUPS Prep&Cook

Das Imperium schlägt zurück

Nach dem mein erster Versuch ein Chili in der KRUPS Prep&Cook zuzubereiten zu "Jabba the Hutt" mutiert war, habe ich heute beschlossen, mich nicht so einfach geschlagen zu geben.

Ich habe den Kampf also noch mal aufgenommen.

Das Messer ist gewetzt:



Zutaten:

  • 800 g Rindfleisch (Bug oder Schulter) 
  • 300 g Bauchspeck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knobizehe (oder nach Gusto)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Backkakao
  • 1/2 Tasse starker Kaffee
  • 0,33 l Malzbier
  • 1 - 2 EL Tomatenmark
  • 1 Packung passierte Tomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 3 Dosen Kidney-Bohnen
  • Mexiko-Gewürz
  • Chili-Flocken (je nach Schmerzempfinden)

Das Fleisch von Sehnen und Silberhaut befreien und in grobe Würfel schneiden. In den KRUPS Prep&Cook Behälter geben. Das Universalmesser einlegen.

Den Speck etwas feiner würfeln und dazugeben.



Auf Stufe 8 für 30 Sek. schneiden lassen. Das Fleisch wird nicht sehr fein, aber das ist bei dieser Art von Chili durchaus gewollt.



Das Fleisch in eine Schüssel geben und mit den Händen durchkneten.

In den Behälter wieder das Universalmesser einsetzen und die Zwiebel (geviertelt) und 1 Zehe Knoblauch auf Stufe 11 für 10 Sek. schneiden lassen.

Das Messer durch den Rührarm ersetzen, Fett dazugeben und mit P1 bei 130°C für 3 Min. garen.

Jetzt das Rindfleisch gut im Topf verteilen und die restlichen Zutaten hinzugeben. Mit dem Küchenspatel nochmals gut im Topf mit der Flüssigkeit verrühren.

2 Dosen Kidney-Bohnen bleiben übrig, da die max.-Menge erreicht ist. Die gebe ich am Ende nur zum Anwärmen dazu, dann kocht auf keinen Fall was über.

Alles gut würzen und mit P2 für 35 Minuten bei 95°C garen.

Nach Ablauf der Zeit die restlichen abgetropften Kidney-Bohnen dazugeben und noch mal für 10 Minuten garen.

Das Chili wird besser, je länger es köchelt. Man kann es bedenkenlos auch für 1 bis 2 Stunden seine Runden in der KRUPS Prep&Cook drehen lassen. Da passiert nichts mehr, außer, dass noch mehr Geschmack drankommt.



Na bitte, geht doch! ;)
Ich habe den Fleischberg besiegt - "Ich habe Chili gemacht!"
Und jetzt ihr...

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Freitag, 27. März 2015

Crème brûlée mit Tonkabohne aus der KRUPS Prep&Cook

Leider muss ich gleich sagen, dass mir die Crème brûlée 
in der KRUPS Prep&Cook kein 2. Mal gelungen ist. 


Deshalb muss ich leider vom Wasserbad in der Prep abraten. Bitte lasst eure Crème brûlée auf herkömmliche Weise stocken. Tut mir leid! :`(

Crème brûlée gab es auf meinem Blog schon öfter, aber nicht mit Tonkabohne. Schon oft beim "Perfekten Dinner" gesehen wollte ich die kleine "Zauberbohne" unbedingt mal ausprobieren.


Da ich für die Leckerscouts und KRUPS die Prep&Cook testen darf, muss das irgendwie mit der Maschine passieren.

Die Eiersahne herstellen ist in der KRUPS Prep&Cook eigentlich ideal, da ich mit etwas Wärme arbeiten kann, damit sich die Aromen optimal mit der Sahne verbinden.

Ich wollte aber noch einen Schritt weitergehen, und die Crème auch in der KRUPS Prep&Cook stocken lassen.

Mein erster Versuch ging leider a bissle in die Hose. Dämpfen ist schon mal nicht geeignet, der Dampf ist einfach zu heiß. Aber lasst uns mal Schritt für Schritt vorgehen:



Zutaten:


  • 400 g Sahne
  • 40 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • gemahlene Vanille oder Vanillemark
  • 1 Tonkabohne
Bei der Tonkabohne habe ich geschummelt und ein anderes Gerät verwendet. Ich habe sie in dem Chopper meines Stabmixers gehäckselt. Von Hand war mir das einfach zu gefährlich.



Es bleiben relativ ungleiche und große Stücke übrig. Das macht aber nichts, weil wir die Eiersahne vor dem weiterverarbeiten sowieso durch einen Sieb geben.



Ich gebe also die Sahne zusammen mit der Tonkabohne und 1/2 TL gemahlene Vanille in den Topf und lasse sie auf Stufe 1 bei 70°C für 3 Min. erhitzen. Ich nehme dafür den Schlag - / und Rühraufsatz. Das Fett in der warmen Sahne kann schön die Aromen aufnehmen.

Danach die Sahne durch ein Sieb in eine Kanne gießen. Den Topf auswaschen und die Eigelb mit dem Zucker, ebenfalls mit dem Schlag - / und Rührarm für 1 Minute bei Stufe 7 schlagen lassen.

Dann in 1 Minute auf Stufe 1 die Sahne unterrühren, die man oben durch die Öffnung gießt. Es sollten so wenig wie möglich Luftbläschen entstehen.

Die Eiersahne in kleine hitzebeständige Tassen/Förmchen füllen. Sollte es doch ein paar Bläschen geben, kann man diese mit einem Bunsenbrenner abflämmen.


Den Backofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze - Umluft nicht zu empfehlen) vorheizen und im Wasserbad für 50 Minuten stocken lassen.

Mindestens 2 Stunden abkühlen lassen, besser über Nacht.



Mit 1/2 TL braunen Zucker bestreuen und abflämmen, bis eine Zuckerkruste entsteht. Das Erlebnis ist ein besonderes, sich von der heißen Zuckerkruste über lauwarme Creme, bis hin zur untersten, kühlen Schicht, durch zu schlemmen.



Bon Appetit!
Eure

Mittwoch, 25. März 2015

Gedämpfter Lachs mit Sauce Hollandaise (KRUPS Prep&CooK) und Schokocreme

Die Prep und ich, wir haben uns heute versöhnt, seht selbst...

Gedämpfter Lachs mit Hollandaise


Zuerst mache ich die Hollandaise, denkbar einfach mit der KRUPS Prep & Cook:



Den Schlag-/ Rühraufsatz einsetzen. 150 g Butter in Würfeln, 40 ml Zitronensaft, 4 Eigelb und 50 ml Wasser in den Behälter geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Das Saucenprogramm starten. 8 Minuten / Stufe 6 / 70°C.

Die Sauce ist etwas dünn, nicht erschrecken. Ich habe sie abkühlen lassen und dann kurz vor dem Servieren ganz sanft erwärmt. Durch das Abkühlen dickt sie ein.


Gedämpfter Lachs in der KRUPS Prep&Cook


  1. Den Fisch säubern, säuern und würzen. Ein Backpapier-Stück in den Dämpfkorb legen. Ich habe immer ein Backpapierbogen in Vierteln parat. 
  2. 0,7 l Brühe in den Behälter füllen. Den Dampfkorb einsetzen und das Dampfprogramm starten. 15 Minuten garen.



Jetzt die Hollandaise kurz erwährmen und sofort servieren.



Der Lachs ist wirklich perfekt geworden. Saftig, genau richtig!

Leider passen aber nur 2 Lachs-Stücke in den Dämpfkorb, weswegen ich in 2 Etappen gedämpft habe. Für ein schnelles Single-LowCarb-Abendessen könnte ich es mir gut vorstellen. Fix einen Salat machen und schnell noch ein feines Stück Fisch dazu dämpfen... Für eine Familie eher nicht geeignet.

Als Nachtisch gab es noch leckere Schokoladencreme, Rezept aus dem mitgelieferten Kochbuch.


Schokoladencreme in der KRUPS Prep&Cook


  1. 90 g Bitterschoki
  2. 2 Eier
  3. 1 EL Backkakao
  4. 70 g Zucker
  5. 500 ml fettarme Milch
  6. 1 Tl Stärke
Den Schlag- / Rührarm einsetzen. Alle Zutaten in den Behälter geben. Das Desser-Programm starten. 10 Minuten / Stufe 6 / 90°C.

Feeertig! :)

Spätestens, als ich diese wunderbare Schoggi-Creme im Mund hatte, habe ich der KRUPS Prep and Cook verziehen. Als Dankeschön durfte sie auch eine Runde auf Wellness in meine Spülmaschine. Geht auch alles einfacher als ich dachte.

Einfach den "Flügelbinder"(D5 Sicherungsring für den Antrieb) am Fuße der Prep aufdrehen und "flopp" fällt einem schon der Antrieb entgegen, der nicht mit in die Maschine darf. 

Und so steht sie schon wieder blitze-blank für neue Schandtaten bereit, die ich euch morgen erzähle. 

Bon Appetit!
Eure

Prep - Day (meine kleine Katastrophe mit der KRUPS Prep&Cook)

Krankheitsbedingt lief hier nicht so viel die letzten Tage... 


Aber heute möchte ich durchstarten und einige Rezepte ausprobieren. Ganz entgegen meiner Art und der Herangehensweise wie ich sonst Küchengeräte teste, möchte ich mich erstmal strikt an Rezepte halten.

Ich habe vorgestern nämlich eine absolute Kochkatastrophe erlebt. Ich habe so ziemlich das Ekelhafteste fabriziert, was man sich vorstellen kann.

FLEISCH-GRIESBREI


Als Neu-Doctor-Who-Fan hatte ich wirklich Angst, dass diese braune Masse auf einmal ein Gesicht bekommt und versucht die Welt zu erobern. Der Fleischbrei sah aus wie "Jabba the Hutt"!

Aber eigentlich war mir nicht zum lachen zu Mute.... was war geschehen?

Ich hatte mich an das Rezept für Chili gehalten und Rindfleisch (ein wirklich schönes Stück aus der Schulter - heul) erst einmal mit der Prep gehäckselt, schon mit Zwiebel und Gewürzen. Das sah nach sehr leckerem Hack aus und roch auch so.

Man gibt alle restlichen Zutaten dazu und drückt ein Knöpfchen. Nach 25 Minuten hatte ich ein gigantische Frikadelle in Brühe vor mir. Leichte Panik stieg in mir auf. Wahrscheinlich hätte ich das Fleisch besser verteilen sollen, bevor ich den Garvorgang gestartet habe.

Hätte, hätte ...genau so hilfreich wie "Ich dachte..." Irgendwie fangen alle Katastrophen mit diesen Worten an.

Dann drückte ich den Knopf zum pürieren und das Fleisch in Grießkorn-Größe setzte sich in alle Zwischenräume der Prep & Cook, in jede noch so kleine Ritze.

Mittlerweile roch das Ganze nach Hundefutter und meine Eltern waren so nett und beförderten "Jabba the Hutt" in die Unendlichkeiten unserer Mülltonne. Mir hob es den Magen, weil ich noch immer nicht gesund bin.

Dieses außerirdische Erlebnis hat mich erstmal ganz schön zurück geworfen. Aber nach dem ich die KRUPS Prep & Cook komplett auseinander gebaut hatte und alles eingeweicht und geschrubbt habe, wage ich mich heute wieder an diese Maschine ran.

Ob wir wohl noch Freunde werden, Misses Prep und ich?

Um die Worte des Doctors zu bebrauchen:
"Allons-y!" :)

Eure
Tanja

Freitag, 20. März 2015

Spaghetti mit Tomatensoße in der KRUPS Prep&Cook

Ein Basisrezept aus dem KRUPS Prep&Cook Kochbuch


Hatte ich schon erwähnt, dass ich krank bin? Ja stimmt, zum 100. Mal bestimmt. Aus diesem Grund wollte ich mich eigentlich heute aus der Mittagsplanung unseres 3-Generationen-Hauses ausklinken. 

Aber dann dachte ich mir: Gerade, wenn man nicht in der Küche stehen will, ist doch die Prep eine gute Sache. Und so habe ich doch die Tomatensoße übernommen.

Im mitgelieferten Rezeptbuch von KRUPS bin ich auch gleich auf den ersten Seiten fündig geworden.




Genau nach Rezept vorgegangen (gelogen: die Tomaten kommen aus der Dose, weil aromatischer) konnte ich mich für 20 Minuten wieder erholen und eine frische, schmackhafte Soße mit an den Esstisch bringen. 



Die natürlichen Zutaten und die Fruchtigkeit haben besonders überzeugt. Die Konsistenz war perfekt, ohne Andicken oder Sahne oder sonstiges.

Die Portion reicht für 5 bis 6 Esser - oder 4 mit Bärenhunger!

Einzig der Deckel und ich, wir sind bis jetzt noch keine Freunde, deshalb werde ich jetzt mal in der Anleitung schauen, wie wir unsere Freundschaft vertiefen können.

Bon Appetit!
Eure

Prep - Prep - Hurraa! und Rhabarber-Crumble in der KRUPS Prep&Cook

Gestern kam meine Prep & Cook von KRUPS an. 


Ich hatte doch das riesige Glück, bei den LeckerScouts als Produkttester ausgewählt worden zu sein.

So aufgeregt war ich glaub ich noch nie. Diese Woche liege ich total flach mit einer Erkältung (ich glaube, das ist Männerschnupfen, der ist richtig schlimm... ;). Aber als ich gestern im Forum bei den LeckerScouts gelesen hatte, dass einige gerade ihre Prep & Cook erhalten hatten, habe ich mich landfein gemacht, um den Paketdienst ja nicht zu verpassen. So was ähnliches wie mütterliche Gefühle übermannten mich und ich habe die Küche poliert. Ich konnte mir das nur mit Nesttrieb erklären... ;)

Und so schleppte ich also die Prep am Nachmittag nach oben. Ein richtig großes Paket.

Umso erstaunter war ich, dass die Prep&Cook gar nicht so monströs und schwer daherkommt. Sie hat ein sehr schönes Design und ist in meiner Lieblings-Küchenfarbe gehalten - weiß!

Aber jetzt mal ein kleines Bildchen, damit ihr wisst, wo von ich spreche:


Das ist nur ein erster Eindruck - und es war auch schon dunkel - eine genaue Beschreibung folgt hier noch. Aber erst mal soviel, das Zubehör ist super! Ich hatte noch kein einziges Gerät, bei dem die Messer so perfekt verpackt waren. Die Sicherheit steht ganz oben und ist alles immer an Ort und stelle... Ich bin begeistert!

Das Kochbuch gefällt mir auch gut. Es sind 300 Rezepte, aus denen man 1 Mio. Menüs kombinieren kann!

Wie gesagt, auf alles gehe ich noch genauer ein, denn ich konnte es nicht lassen, schnell noch was auszuprobieren.


Rhabarber-Crumble


Zutaten:


750 g geputzter und aufgetauter Rhabarber (bei mir TK)
2 - 3 EL Zucker
180 g ALSAN (vegane "Butter")
180 g Zucker
1 Vanille-Zucker und gemahlene Vanille
350 g Mehl (Dinkel)
100 g Marzipan
1 Prise Salz

  1. Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
  2. Rhabarer in eine Form geben und mit 2 - 3 EL Zucker bestreuen und das Marzipan gerieben oder klein gezupft über den Rhabarber geben.
  3. Das Knet-/Mahlmesser einsetzen. Mehl, Butter, Zucker, Vanille-Zucker, Vanille, Mehl und eine Prise Salz in den Behälter geben. 1 Minute und 30 Sekunden / Stufe 8 kneten, bis sich der Teig krümelt.
  4. Über den Rhabarber geben und für 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Warm mit Vanillesoße oder -eis servieren, geht aber auch kalt und pur.

Von den Streuseln hatte ich noch übrig, die kann man für Spontan-Crumbles einfrieren. Der Crumble ist durch die ALSAN vegan.

Das war also der erste Streich... Tomatensoße folgt sogleich! :)

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Dienstag, 3. März 2015

Fortschritte Diät?

Boah, ich bin vielleicht genervt

Den Mr. Konsequent fege ich bald von meiner linken Schulter. Der hat sich jetzt im Netz wieder schlau gemacht, weil ja nun zu Aschermittwoch Hinz und Kunz mal wieder einfällt, dass man ja fasten könnte. Dass das aber üüberhaupt nix mit Intermittierendem Fasten zu tun hat, will ihm nicht in seinen lowCarb Schädel. 

Das wäre ja noch dümmer als Heilfasten, meint er. Und ich weiß, für wie dumm er schon das Heilfasten hält. Und beim IF würde man ja sogar noch auf die Hunger-Erleichterung die nach 3 Tagen einsetzt, verzichten. Schließlich finge man ja immer wieder von vorne an zu hungern.

Ich bin langsam so gelangweilt von dem Mantra-artigen "das ist nicht lowCarb" Gemurmel der großen Masse. Ich höre da jetzt gar nicht mehr hin.

"Fasten bringt nichts und versaut dir den Stoffwechsel und am Ende baut es Muskeln ab." tönt es auch schon von der linken Schulter. "Und lowCarb scheint den Blickwinkel ganz schön eng zu machen." gebe ich zurück. 

Bella meint: "Das ist ja schon fast diskriminierend, was manche so abziehen.
Wenn man von Ernährung erzählen will und es kommt nicht LOWCARB vor, dann schalten die einfach ab. Bestenfalls wirst du müde belächelt, weil sie sich dir sehr überlegen fühlen. Bleib doch in deiner Ecke sitzen und murmel immer 'lowCarb - lowCarb' vor dich hin!"

Ich lass mich nicht beirren! Konsi mag ja hier und da recht haben, aber es gibt nun mal kein nach der Diät mehr. Und ich will nicht mein Leben lang auf KH verzichten oder sie arg einschränken. Da schlägt Freundchen Jojo nämlich auch zu, dem ist doch egal, welche Diät du aufgibst... So!

Meine Erfolge bisher:


Tag 34: 
5 kg weniger

Am Wochenende alles mitessen, auch wenn man zum Kaffee eingeladen wird.

Mit leerem Magen ins Bett zu gehen, lässt mich ruhiger schlafen.

Fit und fröhlich, denn jetzt habe ich meinen Körper im Griff und nicht er mich!

Um euch mal zu zeigen, dass ich mich nicht quäle, sondern noch viel mehr Spaß an Ernährung habe als vorher, zeige ich euch meinen Tag von gestern:

  • morgens:
  • 1 Liter Grünen Tee (kann aber auch mal ein großer Eimer Kaffee mit minusL Milch sein)
  • mittags (12.30 Uhr): 
  • 1 große Portion Linsen mit Spätzle (selbstgemacht aus Dinkelmehl aus einer örtlichen Mühle) und Saitenwürschtle
Dann habe ich einen überraschenden Anruf bekommen, dass Freundinnen in eine Spielhalle gehen und ich habe zugesagt, es sind ja Ferien. Natürlich haben wir unsere Kinder mitgenommen. ;)

Dort wurde ausgepackt, Kuchen, Kekse, usw. Ich hatte Kaffee dabei. Mit meinem alten Modell hätte ich jetzt wieder gedacht... 

"Oh-oh Kuchen, ich weiß nicht." oder während ich die WW gemacht habe: "Das sind jetzt sicher 10 Punkte, da kann ich dann das Abendessen auslassen." Und hätte aber nicht mittags so lecker und gut gegessen. 

Hier konnte ich aber bedenkenlos einfach zugreifen. Keine enttäuschten Gesichter, dass ich den extra selbstgebackenen Kuchen ablehne. Keine Vorträge, dass ich gerade Diät mache nötig. Ich habe mich einfach zurückgelehnt und mir eins gegrinst. :)

Dann hatte ich heute eben ein 18 (ohne Nahrung) : 6 (ganz normales Essen) Verhältnis. Ist eigentlich sowieso besser. 

"Aber hast du keinen Hunger?"


Ich mache 22 bis 23 Stunden Fasten, von Mittag zu Mittag. 

Das heißt, ich esse gut zu Mittag und noch Nachtisch oder Kuchen oder besser noch Obst gleich danach und lasse das Abendessen weg. Konkret esse ich an diesem Tag ab 13.30/14.00 Uhr nichts mehr. 

Heißt also eigentlich nur Dinner Cancelling, denn in der Nacht schläft man. Ich liebe das Gefühl mittlerweile, mit leerem Magen schlafen zu gehen. Nichts drückt, und der Schlaf ist besser. Auch Sodbrennen kenne ich nicht mehr.

Morgens hatte ich noch nie so die Lust, was zu essen. Die morgens wie ein Kaiser - mittags wie ein König - abends wie ein Bettelmann - Theorie ist ja mittlerweile überholt. Die Gesamtzahl der Kalorien am Abend machen es aus, egal zu welcher Tageszeit einverleibt.

Also trinke ich morgens einen ganzen Eimer Kaffee mit Milch (Ja, das ist eigentlich schon ein Fastenbrechen, aber das lass ich mal unter'n Tisch fallen.) Immer öfter entgehe ich diesem Thema aber, indem ich Grüntee trinke.

Dann ist wieder Mittag und ich esse mit meiner Familie ganz normale Gerichte. Wir essen eh bewusst. Nicht jeden Tag Fleisch, viel Gemüse, eher Kartoffeln und Reis. Wenn Nudeln, dann selbstgemachte aus Dinkelmehl. Ich habe sowieso nur noch Dinkelmehl im Haus. So bekomme ich auch meine Lieben gut bekocht. 

Ich kann nicht realistisch verschieden kochen oder für mich immer die Beilage weglassen. Da krieg ich miese Laune! Bei viel Eiweiß habe ich eine gefühlte Diarrhö, das macht mir dann noch miesere Laune.

Ich habe keinen Hunger, manchmal muss ich direkt schauen, dass ich genug esse. Ich fühle mich fit, nicht müde. Ich kann noch Sport machen und Muskeln habe ich auch noch nicht abgenommen. Es sei denn, das wären jetzt alles Gesichtsmuskeln, die ich verloren habe. ;)

In den paar Stunden fasten verliert man keine Muskelmasse, da braucht man keine Angst haben. Bis zu 3 Tage ist o.k. aber das muss ja nicht sein.

Ich muss meine Lieblings-Jeans mal auswechseln, die rutscht schon ordentlich. :)

Kleines Update:


Wie ihr gelesen habt, sind die Ferien ja schon längst vorbei. Ich habe den Beitrag nicht veröffentlich, ich Schlamper! :)

Tag 48:
7 kg weniger.... juchee!

In dieser Zeit war ich auch noch eine Woche krank, in der ich mich 0 bis minus 20 bewegt habe und NUR Kohlenhydrate gegessen habe, weil die mich nicht so belasten.

Ich hatte wieder Bscheißerle-Wochenenden mit Knabbern, Schlemmen, Bier... und auf der Waage war noch kein Jojo zu erkennen. :)

Hin und wieder setzte ich einen Tag 18:6 ein, wenn es die Umstände verlangen und damit ich wirklich nicht zu wenig zu mir nehme.

Ich fühl mich gut, ich mach weiter so!

Heute geht's übrigens ab zum Sport... hab mich zu einem Hüpf-Kurs angemeldet.

Immer schön tapfer bleiben!
Eure
Tanja