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Samstag, 2. Februar 2013

Jamie's Apple Pie (HomeCooker)

Jucheissassa!

Liebe Leute,

ich habe es geschafft bei den Early Birds zu sein! Die Zeitschrift LECKER lässt im März wieder ein Küchengerät von Philips testen: den Philips Airfryer XL
Unter den ersten 200 Angemeldeten wurden 30 Tester ausgelost, die auf jeden Fall dabei sind im März. Ich hatte das erste Mal Glück! Ich bin dabei! :)

Das neue an diesem Gerät ist die Größe, denn es gibt schon eine Heißluft-Friteuse von Philips. Ich bin wirklich gespannt! Es soll sehr vielseitig einsetzbar sein, da sind Pommes mit 80% weniger Fett eher noch das langweiligste... Natürlich werde ich hier wieder ausführlich berichten und viele, viele Rezepte ausprobieren. I frai mi!

Zur Feier des Tages gibt es heute bei mir Jamie's wundervollen Apple Pie. Der beste der Welt!

Für den Teig:
225 g Weizenmehl und etwas mehr zum Bestäuben
140 g Butter
85g feinster Backzucker
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
1 Prise Salz
2 Eigelb
Butter für die Form

Für die Füllung:
1 großer Kochapfel (z. B. Boskop)
4 kleine Tafeläpfel (z.B. Braeburn, Elstar, Cox)
3 EL brauner Zucker
abgeriebene Schale von einer halben Zitrone
1/2 TL Ingwerpulver
1 Eigelb, mit etwas Milch verrührt

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für den Teig das Mehl, die Butter, den Zucker, die Zitronenschale und das Salz in der Küchenmaschine vermischen, die Eigelbe einem klienen Spritzer Wasser einarbeiten.

Eine Kuchenform von 20 cm ausfetten. Sie sollte wegen der Wärmeleitfähigkeit aus Metall sein. Der Kuchenboden und der Deckel sollten zur gleichen Zeit fertig werden.



Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche etwa 1/2 cm dick ausrollen. Die Form einschließlich der Seitenwände und des oberen flachen Randes (wenn man eine konische Pie-Form hat) damit auslegen. Ab mit der Form und den restlichen Teig in den Kühlschrank! Nun die Äpfel schälen und ich kleine Stücke schneiden.


Den HomeCooker auf 250 Grad erhitzen und die Apfelstücke mit dem Zucker, Ingwerpulver und 1 EL Wasser für ca. 5 Minuten köcheln, bis sie weich sind.



Die Äpfel vollständig auskühlen lassen und dann in die Form füllen. Den restlichen Teig ausrollen. Den Teigrand in der Form mit Eigelb bestreichen. Den Teigdeckel daraufsetzen und festdrücken. Überschüssigen Teig evtl. abschneiden. Mit dem Ei bestreichen und mehrmals einstechen.


Auf der untersten Schiene für 45 bis 50 Minuten backen.

Den noch warmen Kuchen mit einer Kugel Vanilleeis als Dessert servieren. Delicious!

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Freitag, 18. Januar 2013

Jamie's Lieblingssalat (Amerikanischer Hacksalat)

Hallo ihr da draußen,

nein keine Frikadellen, falls sich Fleischliebhaber hierher verirrt haben sollten. :) Andermal wieder.

Heute möchte ich euch Jamie's Lieblingssalat vorstellen, von dem ich meine, er eignet sich hervorragend als "Feierabendsalat". Nach einem ausgefüllten Arbeitstag kann man sich so richtig schön austoben, indem man auf Salat und Gemüse einhackt. Es handelt sich um die Herstellungsweise, der Salat wird zerhackt.

Jamie erzählt in seinem Buch "Essen ist fertig" von diesem Hacksalat, den er in Amerika entdeckt und lieben gelernt hat.

Vielleicht auch bald euer Lieblingssalat?

Zutaten für 6 Portionen:

1 rote Paprika, halbiert
1 frische rote Chilischote, halbiert
1 rote Zwiebel
5 - 6 reife Tomaten
1/2 Salatgurke
200 g Feta (Darauf achten, dass er aus Schafsmilch ist. Da bekommt man mehr Aroma für sein Fett - finde ich.)
2 Köpfe Romanasalat oder 4 kleine Salatherzen
1 Radicchio
2 - 3 Hand voll gemischte frische Kräuter (im Winter TK)
2 TL scharfen Senf
3 EL Weißweinessig
8 EL gutes Olivenöl

Samen und Scheidewände der Paprika und Chilischote entfernen. Alle Salate und Gemüse waschen und auf einem großen Holzbrett vorbereiten. Die Zwiebel und die Chilischote werden zuerst ganz fein gewürfelt. Tomten, Paprika, Gurke und den Fetakäse zunächst in 1 cm große Würfel schneiden. So verbinden sich die Zutaten später optimal mit der Salatsoße. Den Romanasalat, den Radicchio und die Kräuter in 1 cm breite Streifen schneiden.

In der Mitte eine Stelle freischaffen. Dort den Senf mit einem Teelöffel verrühren und langsam Essig und Öl dazugeben. Immer wieder probieren, damit er nicht zu sauer wird. Salzen und Peffern und wer mag, mit Honig (am besten Akazie) abschmecken. Jamie nimmt keinen Honig, das müsst ihr euren Geschmack entscheiden lassen. Wenn die Soße perfekt erscheint noch eine Idee Salz und Pfeffer dazugeben und dann geht's los!

Lasst alles raus! Hacken, was das Zeug hält.... und dabei immer wieder in der Mitte mit der Soße vermengen. Ich empfehle einen Küchentuch-Wall vor dem Brett zu errichten, weil die Soße euch sonst entgegenkommt.

Der Salat schmeckt am besten ganz frisch zubereitet. Warum nicht mal ein kleines "Event Cooking" für die Gäste machen und ihn vor ihren Augen zubereiten?

Also bei uns hat er es geschafft: Lieblingssalat!

Eine kleine Anmerkung: Der Salat ist so lecker, dass man locker auf Brot verzichten kann, was mir entgegenkommt, weil ich abends auf KH verzichte. Ich habe den Salat auch "nur" mit 4 EL Salatöl angemacht.

Bon Appetit!
Eure
Tanja


Sonntag, 13. Januar 2013

Tomatensuppe ala Jamie

 Halli hallo,

momentan teste ich den Russell Hobbs Performance Pro Standmixer. Hättet ihr fast nicht bemerkt... ;) Heute soll er mal zeigen, wie er Suppe "mixern" kann.

Ich kruschtel so durch meinen Blog und entdecke dieses leckere Rezept für Tomatensuppe und da meine älteren Bilder ja durch einen fahrlässigen Lösch-Vorfall meinerseits sowieso alle futsch sind, mach ich die Suppe doch glatt noch mal und füge ein neues Foto ein.

Hier entsteht eine Allianz zwischen dem Philips HomeCooker und dem RH Standmixer, es funktionert aber auch in einem ganz normalen Topf... keine Frage!

 Tomatensuppe ala Jamie Oliver

"Es ist noch Suppe da!"

Hier also die Tomatensuppe von the amazing Jamie Oliver. Laut seiner Aussage sei es die einfachste und schmackhafteste, die er selber je gegessen hat. Ja, dann wollen wir mal sehen...

Zutaten für 4 mit Bärenhunger:

1 Zwiebel
1 Knobi-Zehe
1 Möhre
1 Hand voll Basilikum
Olivenöl
6 EL Sahne
1 TL Rotweinessig
2 Eigelb
1 kg sehr reife Tomaten (oder 3 Dosen)
1 l Hühnerbrühe (ich mach das mal vegetarisch mit Gemüsebrühe)
Salz und Pfeffer

Den HomeCooker mit ein paar Schuss Olivenöl auf 250 Grad aufheizen. Die Zwiebel und die Möhre mit dem Julienne-Schneider in den Topf raspeln. Den Basilikum klein hacken und dazugeben.
Auf 110 Grad (normaler Topf - Mittlere Hitze) herunterschalten, den Deckel drauf und für 20 Minuten dünsten lassen, ohne dass es Farbe nimmt.
Die Brühe und die Tomaten dazugeben und diese im Topf zerkleinern. Den Deckel wieder drauf und für weitere 20 Minuten köcheln lassen. Wenn man die Brühe heiß dazu gibt, wie man es tun sollte, kann der HomeCooker auf 110 Grad eingestellt bleiben. Ich hatte leider kaltes Wasser zugeschüttet und musste die Tomaten deshalb kurz auf 250 Grad aufkochen (Dauer: 8 Min.) und dann wieder auf 110 Grad herunterschalten.

Nach den 20 Minuten den Rührarm herausnehmen und die Suppe im Standmixer pürieren. Hierfür die Suppe 5 Minuten abkühlen lassen und dann die Kappe im Deckel aufschrauben und locker auflegen, damit kein Druck durch die Hitze entsteht und dir die Sache um die Ohren fliegt. Zur Vorsicht noch ein Geschirrtuch drüberlegen und mit der Suppen-Automatik pürieren.

Alles noch einmal im HomeCooker erwärmen - ca. 5 Minuten - und mit Salz und Pfeffer evtl. eine kleine Prise Zucker würzen. 

In der Zeit die 2 Eigelb mit der Sahne und dem Rotweinessig verquirlen. Kurz vor dem Servieren die Ei-Sahne-Mischung unter die Suppe rühren. Vorsicht: Jetzt darf die Suppe nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb. Dadurch wird die Suppe gehaltvoller aber bekommt auch einen schönen, samtigen Glanz.

Ich muss sagen, Jamie hat nicht übertrieben. Es ist auch die leckerste Suppe, die ICH gegessen habe. Das Geheimnis liegt im langsamen Garen. Das macht die Tomaten schön süß, ohne dass man Zucker zugeben muss oder nur sehr wenig.

Und der Performance Pro macht die Suppe unheimlich fein, feiner als mein KitchenAid... perfekt!

Jamie empfiehl sie in Tassen zu servieren und evtl. ein Stück knuspriges Brot dazu zu reichen.

Bon Appetit!
Eure 

P.S. Ich habe mich immer aufgeregt, wenn in amerikanischen Filmen beim Betätigen der Küchenmaschine die ganze Soße durch die Gegend spritzt, weil sie den Deckel nicht richtig drauf tun. Ich dachte immer "Blödsinn, Küchenmaschinen haben einen Sicherheitsdeckel, der Motor funktioniert nicht, wenn der Deckel nicht einrastet." Heute weiß ich, wie das sehr wohl funktioniert. Einfach einen amerikanischen Standmixer kaufen! Damit habe ich heute meine Küchentapete umdekoriert... "Wo gehobelt wird...."

Jahaaaaa, das geht im Übrigen auch mit englischen Mixern. Also uffbassa und den Deckel echt richtig gut drauf drücken, so richtig doll! ;)

Samstag, 5. Januar 2013

Jamie's Knuspermüsli selber machen (HomeCooker)

Hallo liebe Freunde,

seit ein paar Tagen bemühe ich mich ja, wieder diätetisch korrekt mit dem HomeCooker zu kochen. Die Zeiten von gebrannten Mandeln, Eierlikörpralinen und Co. waren sehr schön und ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Jetzt heißt es aber wieder, die Kurve zu kriegen... Ich habe schon viele Diät-Bücher gelesen und alle haben ein Fünkchen Wahrheit. Letztendlich kommt man aber nicht umhin, dass man abnimmt, wenn man mehr Energie verbraucht, als man zu sich nimmt.

Meine Favoriten sind Weight Watchers, die einem eigentlich nur den normalen Umgang mit Essen und Bewegung wieder beibringen wollen. Diese Points-Rechnerei ist ja nichts anderes. Wir verdienen uns mit Bewegung Points, wir sollen pro Tag nur so und so viele Points verbrauchen. Und wenn wir mal so  richtig auf den Putz hauen, dann muss es einen Tag danach wieder schmaler zugehen. Alles eigentlich ganz logische Schlussfolgerungen, zu denen wir uns bewusst zwingen, indem wir einen Monatsbeitrag für einen geplanten Gruppenzwang zahlen.

Mein zweiter Favorit ist "Schlank im Schlaf". Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, will sie vom Körper verwertet werden. Die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt... meine Freundin Sina, weiß jetzt Bescheid! :-)) Nein, im Ernst. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin zur Verarbeitung. Und der müssen wir eine gewisse Zeit geben. Wenn wir in einer Tour was zum Verarbeiten essen, kommt sie nicht mehr nach und packt alles gestresst in Fettpolster (empfohlene Pause: 5 Std.). Klingt sehr logisch! Auch, dass man für die Nacht nicht übermäßig viel Energie braucht, da man ja schlafen möchte. Klingt auch logisch! Wenn wir möchten, dass unser Körper über Nacht wenigstens etwas Energie verbraucht, dann sollten wir Eiweiß essen. So habe ich das verstanden. Dem gegenüber steht aber die Anti-Age-Diät, die genau diese Zeit in der Nacht für die Regeneration der Zellen reservieren will. Wir sind also entweder schlank oder alt? ;)

Ich mache mir einfach eine schöne Mischung von Allem und versuche den Spaß nicht zu verlieren. So, wirklich laaange Rede, und kurzer Sinn: Ich möchte wieder besser Frühstücken, und zwar Energie!

Das Rezept für Knuspermüsli von Jamie Oliver, dass dem HomeCooker beigefügt war bietet einen hervorragenden Start in den Tag. Morgens sollte man nämlich laut "Schlank im Schlaf" mit einem Warmstart starten. Nur Kohlehydrate, kein Eiweiß....

Zutaten:

100 g gemischte Nüsse (ich hatte nur Mandeln), grob gehackt
50 g Kürbis- oder Sonnenblumenkerne, oder gemischt
200 g Haferflocken
25 g Kokosflocken (hatte ich nicht mehr)
1 TL Zimt
5 EL flüssigen Honig
150 g gemischte Trockenfrüchte

Alles zusammen in den HomeCooker und bei 175 Grad für 25 Minuten einstellen.



Wenn es köstlich duftet, auf Alufolie verteilen,



abkühlen lassen und in ein luftdicht verschlossenes Gefäß abfüllen.



Der - für mich - beste "Warmstart" in den Tag.... mit doch etwas Eiweiß, denn es schmeckt hervorragend mit Naturjoghurt und evtl. noch frischen Früchten! :)

Bon Appetit und den Spaß nicht verlieren!
Eure
Tanja

Sonntag, 11. November 2012

Rezept für Kürbis-Kokos-Suppe mit Reis (HomeCooker

Guten Morgen,

hier ist endlich eine Variante der Kürbissuppe - meine absolute Lieblingssuppe:

Zutaten:

1 Hokkaido
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
rote oder gelbe Currypaste (je nach Liebe zur Schärfe)
wenn zur Hand, 4 - 5 Kaffirlimettenblätter (gibt dem ganzen einen frischen Geschmack)
1 TL chinesisches Fünf-Gewürze-Pulver
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Olivenöl
600 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
200 g Basmatireis
2 Dosen Kokosmilch
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
Saft von 1 - 2 Limetten (gehen aber auch Zitronen)

Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Den Kürbis in ca. 5 cm große Würfel schneiden.

Nebenbei den HomeCooker bei 250 Grad für 3 - 4 Minuten aufheizen und das Olivenöl dazu. Darin die Zwiebel, den Knoblauch, die Currypaste und den Kürbis für 6 Min. anschwitzen.

Jetzt kommt die Brühe dazu, zum Kochen bringen, die Temperatur auf 130 herunterschalten, Deckel drauf  und für 15 Min. köcheln lassen. Nach den 15 Min. evtl. zu große Kürbisstücke von Hand zerdrücken.

Den Reis einstreuen und auf 110 Grad für 20 bis 30 Minuten zugedeckt weiterköcheln lassen, bis der Reis gar ist.

Die Kokosmilch einrühren und Salz, Pfeffer und Limette abschmecken.

Da wir HomeCookies aber eben nicht alle paar Minuten was einstreuen und einstellen wollen, kann man nachdem der Kürbis angeschwitzt ist, die Brühe, den Reis und die Kokosmilch zufügen, einmal aufkochen lassen und dann für 45 - 60 Min. bei 110 Grad köcheln lassen. Danach mit Salz, Pfeffer und Limette abschmecken und fertig.

Die Suppe hat dann vielleicht ein paar Kürbisstücke mehr, was einige aber besonders gut finden. Sie dickt sowieso ziemlich leicht nach, da der Reis ständig weiter aufquillt. Dann einfach mit etwas Brühe nach Geschmack wieder verlängern, oder am nächsten Tag als Risotto verkaufen. ;-)

Bon appetit!

Tanja
Lecker-Scout

Mittwoch, 7. November 2012

Tag 3: Rosmarinkartoffeln (HomeCooker)



Ratatouille gab's heute nicht, ich war nicht einkaufen. Dafür habe ich die Rosmarin-Kartoffeln von Jamie Oliver aus dem mit gelieferten Kochbuch gemacht, allerdings ohne Rosmarin. :-D (Sonst hätte mein Kleiner nicht mitgegessen.)

Zutaten:
- 600 g Kartoffeln, gewürfelt
- kein Rosmarin
- Gewürze (bei mir Kräuter-Meersalz)
- Jamie nimmt anscheinend 3 EL Öl
- keine 5 (!) Knoblauchzehen, da meine Eltern mitgegessen haben und noch Auswärtstermine hatten
Ich habe die Variante aus dem Buch probiert und noch Champignons dazu geschnippelt.

Nach kurzer Zeit hatten die Kartoffeln das Öl aufgesaugt und es deutete sich eine Kruste auf dem Boden an. Aus Foren und Erfahrungsberichten wusste ich, dass vielen eine Schicht im Topf angebrannt war und die Kartoffeln dadurch nicht knusprig wurden.

Ich habe also "us de Lameng" einen ordentlichen Schwups Olivenöl nachgeschüttet und die Kartöffelchen wurden fast wie frittiert. Die angegebenen 250 Grad für 70 Minuten waren mir wieder zu gefährlich und ich habe die letzten 20 Minuten auf 170 Grad weiter braten lassen.


Das Ergebnis war lecker, wenn auch nicht gerade diätetisch. Die Portion ist für 4 Personen als Beilage angegeben, dann sollte man allerdings noch genug Gemüse und ein Stück Fleisch dazu reichen, da die Kartoffeln etwas schrumpfen.



Ich habe etwa 10 Minuten mit Kartoffel schälen und würfeln zugebracht und hatte dann wieder Zeit für anderes. Das Schnitzel und die Möhren waren von Mutti "gesponsert", da sie ja die nächsten Wochen als Testpersonen profitieren (hoffe ich mal:-).

Die Röstaromen hat mein kleines Helferlein in der Küche blitz-blank gespült.



Alles in Allem werde ich das Gericht aber nicht mehr im Philips HomeCooker zubereiten. Eine Pfanne kommt doch besser mit dem Anbraten zurecht.

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Dienstag, 6. November 2012

Mein Philips HomeCooker ist da! (Rezept: Bolognese)




Hallo ihr da draußen,

mein Name ist Tanja und ich bin Mami eines kleinen Jungen und mein größtes Hobby ist Kochen. Mittags bin ich immer länger unterwegs und hole meinen Kleinen von der Schule aber beim Betreten der Wohnung schreit er schon. "Hunger! Was gibt's zu essen?" Wie soll ich das machen? Ich kann mich ja nicht klonen. Einen Tag später lese ich den Aufruf in meiner Lecker, Tester des HomeCookers zu werden. Ich habe mich beworben und gestern war es so weit:

Mein HomeCooker ist gekommen, den ich nun für die Zeitschrift Lecker 4 Wochen lang testen darf. Wenn man sich anschaut, wie Jamie Oliver ihn in der Hand hält, kann man das Größenverhältnis eigentlich ganz gut ableiten. Viele finden ihn zu groß, ich habe aber damit gerechnet und finde das o.k.



So, nun steht er auf meinem Ceranfeld, was ganz gut ist, denn bei Schmorgerichten kann sich eine ordentliche Geruchsintensität entwickeln. Und für Schmorgerichte eignet sich der HC besonders gut.

Er ließ sich sehr gut und einfach zusammenbauen. Eigentlich sind die Teile selbsterklärend. Auch das Display ist logisch und braucht keine größere Anleitung. Und was mir persönlich sehr gut gefällt, der HC wurde mir in weiß geliefert! Juhuuu!

Gestern hatte ich Premiere mit einem englischen Frühstück aus dem mitgelieferten Kochbuch. Alle Zutaten (Pilze, Würstchen, Frühstücksspeck, Tomaten und zuletzt ein Spiegelei) wurden unter rühren angebrutzelt.
Freunde der Röstaromen, ich kann euch sagen, Herr Oliver mag es gerne etwas dunkler, aber es hat geschmeckt. Der einzige Nachteil, dass alles irgendwie gleich schmeckt. Und das Spiegelei, das zu letzt ohne Rührarm gebraten wird ist am Boden festgepappt. Außerdem musste man von Anfang bis Ende dabei bleiben, weil man alle paar Minuten eine neue Zutat zufügen musste und die Zeit einstellen. Für dieses Gericht ist der Homie leider durchgefallen. Als Fans des englischen Frühstücks machen wir es weiterhin in der Pfanne.


Heute gab es Bolognese.

Zutaten:

2 EL Olivenöl
2 Scheiben durchwachsenen Bauchspeck
2 Tl getrockneten Oregano
2 mitttelgroße Zwiebeln
2 Knobi-Zehen
2 Karotten
1 Bd. frischer Basilikum
500 g Hack
2 Dosen stückige Tomaten (je 400 g)
250 ml Rotwein
40 g Parmesan (für "drüber")

Die Paradedisziplin des HCs. Hierzu habe ich den Schneideturm benutzt. Eine Möhre und eine Zwiebel habe ich direkt in den Topf geraspelt. Da ich fast nichts ekliger finde, als zermatschte Zwiebeln, habe ich vorsichtshalber den Julienne-Aufsatz benutzt. Die Reiben schienen mir zu fein. Hat alles tadellos geklappt und es gab weniger Reste im Aufsatz, als ich dachte. Die Knoblauchzehen habe ich lieber mit der Hand gewürfelt, sie schienen mir dann doch zu klein. Nachdem nacheinander alle Zutaten angebraten wurden und Pizzatomaten und ordentlich Wein hinzukamen, konnte ich den Homie für 90 Minuten alleine rödeln lassen. Nach 1 Std. sollte man allerdings den Deckel abnehmen, damit es etwas einkocht.





Ganz ehrlich? 90 Minuten - soviel Geduld hatte ich seither nicht mit meiner Bolognese. Aber die haben sich gelohnt. Sehr intensiv, sehr lecker!


Bis morgen, wahrscheinlich gibt's Ratatouille.... Gute Nacht!