Dienstag, 12. Februar 2013

I love Cookies...


... und Muffins, und Karamell.... MRAMPF! :D

Ja wer mein Blog verfolgt, hat schon längst gemerkt, dass ich Dr. Jekyll und Mr. Hyde in einer Person bin. Einerseits auf Abnehm- und Gesundheitstrip aber dann doch dem Backen, Kochen und der Kosmetik verfallen. Ich werde versuchen, eine Balance herzustellen, aber hin und wieder werde ich in eine Richtung kippen... :)

Heute eindeutig in Richtung C O O K I E S ! ! !

Zutaten für 12 Stück:
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/8 l neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 75 g saure Sahne
  • 200 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g weiße Schokolade
  • 24 braune Schokoplättchen
  • 12 runde Kekse (z.B. Dinkelkekse mit Schokostückchen)
  • 250 g Puderzucker
  • 50 g Doppelrahmfrischkäse (nicht pasteurisiert)
  • blaue Speisefarbenpaste
  • 12 Papierbackförmchen
  • Backpapier
  • Einmalspritzbeutel oder Gefrierbeutel

Zubereitung von Krümelmonster-Muffins
  1. Ofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: s. Hersteller). Je 1 Papierbackförmchen in die Mulden eines Muffinblechs (12 Mulden) legen.
  2. Für die Muffins Eier, Zucker, Vanillezucker, Öl und saure Sahne mit den Schneebesen des Rührgeräts kurz verrühren. Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und kurz unterheben. Teig gleichmäßig in die Mulden verteilen. Im heißen Backofen 20–25 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  3. Schokolade hacken, im heißen Wasserbad schmelzen. Backpapier auf ein Brett oder Tablett legen (soll in den Kühlschrank passen). Schokolade in einen Einmalspritzbeutel oder Gefrierbeutel füllen. Auf das Backpapier 24 kleine Kreise (2–3 cm Ø) spritzen. Jeweils 1 braunes Schokoplättchen als Pupille auf jeden Kreis legen. Fest werden lassen.
  4. Jeweils in die runde Muffin­oberfläche für den Mund einen Keil schneiden und je 1 Keks hineinstecken.
  5. Puderzucker, Frischkäse und Speisefarbe (1–2 Messerspitzen) mit den Schneebesen der Rührgeräts glatt rühren, bis die Mas­­se blau ist. (Achtung! Färbt sehr intensiv.) Evtl. nachfärben. In einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen. Auf die Muffins rundherum kleine fransige Tuffs spritzen, teilweise übereinander. Kalt stellen, bis die Oberfläche fest wird. Kurz vor dem Servieren die Schokoaugen in die Creme stecken.

(Quelle: foodboard LECKER)

Bon Appetit und viel Spaß!
Eure
Tanja

Sonntag, 10. Februar 2013

"Urgeschmack" Käsekuchen mit Erdbeersoße

Ich habe vor einiger Zeit das "Urgeschmack Dessertbuch - Natürlich und gesund genießen" geschenkt bekommen. Ich habe es paradoxerweise zum Dessert ausgepackt! So lag es neben meiner Mouse au chocolat und wusste nicht so genau, was es hier sollte. Ich allerdings auch nicht. Hauptsächlich geht es in dem Buch darum, sich natürlicher, mit regionalen Zutaten (wobei ich da bei Kokosnuss etwas lachen muss) und mit geringem Kohlenhydratanteil zu ernähren.

Aber weil ja die bösen Kohlenhydrate gerade von allen gemieden werden, bin ich auch schon mit einem Bein auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Wenn ich mal was logisch finde, dann kriege ich das einfach nicht mehr aus meinem Kopf - soon Mist!

Heute habe ich nun etwas aus dem Buch ausprobiert. Ich sage es aber gleich, ich werde jetzt mit nichten jeden Sonntag einen Kuchen auf diese Art backen. Ich finde, wenn schon Kuchen, denn schon....!!

So, heute gibt es also so eine Art Käsekuchen:

Zutaten:
2 Eier
250 g Sahnequark
2 1/2 EL Honig
1/2 TL gemahlene Vanille (heimisch angebaut... ha,ha)
1/2 Zitrone (Schale und Saft)

Alles miteinander verrühren und entweder in eine 18 cm Backform oder in 6 kleine Kuchenformen füllen.

Das Buch sieht jetzt eine Energieverschwendung von 2 Stunden bei 120 Grad vor. Das habe ich überhaupt nicht eingesehen und meine Silikon-Förmchen in die Mikrowelle gepackt und 20 Minuten im Kombi-Betrieb 270 Watt und 130 Grad Umluft gebacken.

Dazu habe ich Erdbeeren aufgetaut und mit etwas Honig zu einer Soße gemixt.

Es war süß, es war so etwas ähnliches wie Käsekuchen, aber vom Hocker hat es mich - ehrlich gesagt - nicht gehauen. Ich werde dem Ganzen noch eine Chance geben und den nächsten Versuch mit Frischkäse starten. Vielleicht schmeckt es so cremiger. Mich erinnerte das Ganze leider etwas an süßes Rührei mit Quark... Aber ich hatte leider auch nur 20 % Quark zur Hand.

Tapfer, tapfer!
Eure
Tanja

Samstag, 2. Februar 2013

Jamie's Apple Pie (HomeCooker)

Jucheissassa!

Liebe Leute,

ich habe es geschafft bei den Early Birds zu sein! Die Zeitschrift LECKER lässt im März wieder ein Küchengerät von Philips testen: den Philips Airfryer XL
Unter den ersten 200 Angemeldeten wurden 30 Tester ausgelost, die auf jeden Fall dabei sind im März. Ich hatte das erste Mal Glück! Ich bin dabei! :)

Das neue an diesem Gerät ist die Größe, denn es gibt schon eine Heißluft-Friteuse von Philips. Ich bin wirklich gespannt! Es soll sehr vielseitig einsetzbar sein, da sind Pommes mit 80% weniger Fett eher noch das langweiligste... Natürlich werde ich hier wieder ausführlich berichten und viele, viele Rezepte ausprobieren. I frai mi!

Zur Feier des Tages gibt es heute bei mir Jamie's wundervollen Apple Pie. Der beste der Welt!

Für den Teig:
225 g Weizenmehl und etwas mehr zum Bestäuben
140 g Butter
85g feinster Backzucker
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
1 Prise Salz
2 Eigelb
Butter für die Form

Für die Füllung:
1 großer Kochapfel (z. B. Boskop)
4 kleine Tafeläpfel (z.B. Braeburn, Elstar, Cox)
3 EL brauner Zucker
abgeriebene Schale von einer halben Zitrone
1/2 TL Ingwerpulver
1 Eigelb, mit etwas Milch verrührt

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für den Teig das Mehl, die Butter, den Zucker, die Zitronenschale und das Salz in der Küchenmaschine vermischen, die Eigelbe einem klienen Spritzer Wasser einarbeiten.

Eine Kuchenform von 20 cm ausfetten. Sie sollte wegen der Wärmeleitfähigkeit aus Metall sein. Der Kuchenboden und der Deckel sollten zur gleichen Zeit fertig werden.



Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche etwa 1/2 cm dick ausrollen. Die Form einschließlich der Seitenwände und des oberen flachen Randes (wenn man eine konische Pie-Form hat) damit auslegen. Ab mit der Form und den restlichen Teig in den Kühlschrank! Nun die Äpfel schälen und ich kleine Stücke schneiden.


Den HomeCooker auf 250 Grad erhitzen und die Apfelstücke mit dem Zucker, Ingwerpulver und 1 EL Wasser für ca. 5 Minuten köcheln, bis sie weich sind.



Die Äpfel vollständig auskühlen lassen und dann in die Form füllen. Den restlichen Teig ausrollen. Den Teigrand in der Form mit Eigelb bestreichen. Den Teigdeckel daraufsetzen und festdrücken. Überschüssigen Teig evtl. abschneiden. Mit dem Ei bestreichen und mehrmals einstechen.


Auf der untersten Schiene für 45 bis 50 Minuten backen.

Den noch warmen Kuchen mit einer Kugel Vanilleeis als Dessert servieren. Delicious!

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Donnerstag, 31. Januar 2013

15-Minuten-Suppe mit Zucchini (LECKER) im HomeCooker

Hallo ihr da draußen, könnt ihr mich hören? :)

Für den Abend heute ist eine Suppe aus "meiner" Zeitschrift LECKER geplant. Und mein kleines Helferlein, mein Küchenschätzchen, der HomeCooker ist mal wieder zum Einsatz gekommen.

Zutaten für 2 Personen:

2 Zucchini
1 Zwiebel (In Ermangelung einer solchen, habe ich eine Stange Lauch verwendet, was gaaanz lecker ist!)
1 Glas Gemüsefond
etwas Zitronensaft

Den HomeCooker mit 1 EL Olivenöl auf 250 Grad aufheizen. Mit der Julienne-Scheibe den Lauch und die Zucchini dazuhobeln.


5 Minuten andünsten lassen und mit dem Gemüsefond ablöschen. Zugedeckt für 5 Minuten köcheln lassen. 


Im Standmixer fein pürieren (oder mit dem Stabmixer) und mit 100 ml Sahne aufwärmen - nicht mehr kochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. So wat von lecker!!!

Nicht "low carbende" Mitbewohner dürfen sich eine Scheibe Brot mit einer in Scheiben geschnittenen Zehe Knoblauch in der Pfanne rösten und dazuknuspern.

Bon Appetit!
Eure
Tanja

P.S. Ich habe die restliche Suppe heute "gepimpt" mit Kokosmilch, Sojasoße, Chili und Wasabi... die knallt richtig gut rein! So was von Lecker! Die nächste mache ich gleich so....

Mittwoch, 30. Januar 2013

Pizza-Hackbraten (LECKER)

Gestern war der erste Streich, doch der nächste folgt sogleich...

Ich möchte diese Woche Gerichte aus meiner Lieblingszeitschrift LECKER nachkochen. Gestern war es das Gemüse-Omelette, welches ziemlich gut angekam.

Heute gibt es Pizza-Hackbraten, eigentlich für 6 Personen... ich vermute aber, es reicht für eine Fußballmannschaft!

Zutaten:
100 g getrocknete Tomaten (Antipasti)
2 Zwiebeln
4 Knobi-Zehen
so, und nun weiche ich ab... eigentlich
3 Stiele glatte Petersilie und 3 Stiele Thymian
Ich nehme stattdessen gemischte, getrocknete Kräuter Italia, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
1 kg (ja, es tut mir leid) Rinderhack
1 EL mittelscharfer Senf
1 Ei
150 g Vollmilchjoghurt
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
250 g Mozzarella
1 EL Öl
1 Dose Tomaten
10 Scheiben Parmaschinken

Dazu gibt es einen Pflücksalat mit Rauke und mein Standard-Dressing:
3 EL Balsamico bianco
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, etwas Akazienhonig und Süßstoff

Den Ofen auf 150 Grad/Umluft vorheizen.

Die getrockneten Tomaten und die Zwiebeln klein würfeln. Die Hälfte der Zwiebeln mit den Tomatenwürfeln zum Hackfleisch geben. Die Hälfte der Knobi-Zehen dazudrücken und das Ei, den Joghurt, den Senf und die Gewürze dazu geben. Gut verkneten und abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mozzarella fein würfeln. Hackmasse auf Frischhaltefolie mit den Händen zu einem flachen Quadrat formen. Mozzarella längs auf der Mitte verteilen, dabei am Rand ca. 2 cm frei lassen. Hackmasse mithilfe der Folie aufrollen. Zum Laib formen. Mit der Naht nach unten auf das Backpapier setzen. Oberfläche mit einem Messer mehrmals einritzen. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde braten.
Ich hab a bissle "Bscheißerle" gmacht.... ohne Folie in eine große Auflaufform. Hat trotzdem geklappt, das schafft wirklich jeder! :)



Inzwischen für die Soße Öl in deinem Topf erhitzen. Übrige Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Mit Tomaten samt Saft ablöschen. Alles aufkochen, dabei die Tomaten etwas zerdrücken. Ca. 10 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.



Hackbraten mit Tomatenoße mit nichts dabei? Halt, doch! Es kommt noch krosser Speck dazu... :)
Ach so, dann.... :) Also der Vollständigkeit halber jetzt noch die Parmaschinkenstreifen in der Pfanne kross anbraten. Ganz ehrlich? Das nächste mal kann ich darauf verzichten.

Salat putzen und mit dem Dressing dazu anrichten.

Es folgen noch 2 wunderbare Rezepte in den nächsten Tagen. Zucchini-Suppe und mmmh! Thymiansteaks auf Balamicolinsen... also dranbleiben!

Bon Appetit!
Eure
Tanja

P.S. Ein kleiner Küchentipp am Rande... ich hatte noch eine ausgekratzte Vanille-Schote und habe die zusammen mit einer frischen Schote und Zucker in meinem Standmixer zu pulverfeinen Vanillezucker verarbeitet (nicht, dass ich Zucker verwenden würde;). Das ganze luftdicht verschrauben und man hat immer ECHTEN Vanillezucker im Haus. Mit dem Standmixer kann man auch aus normalem Zucker Puderzucker machen. Funktioniert super!

Dienstag, 29. Januar 2013

Gemüse-Omelett mit Senfcreme (LECKER)

Wer mich kennt der weiß, ich bin Fan von Jamie Oliver! Ich finde aber auch die Zeitschrift LECKER unheimlich gut. Die aktuelle Ausgabe hat tatsächlich ein paar low carb Rezepte mit an Board.

Die muss ich doch gleich mal austesten...

Heute gibt es Gemüse-Omelett mit Senfcreme:

Zutaten für 2 Personen:

250 g Kirschtomaten
100 g Babyspinat
1 Zwiebel
1 Knobi-Zehe
100 g Feta
2 Eier
3 EL Milch
Salz, Pfeffer, Honig
4 EL gutes Olivenöl
150 g Creme fraiche
2 TL groben Senf
150 g Babysalatmix (oder Pflücksalat)
3 EL weißen Balsamico

Den Ofen auf 150 Grad/Umluft vorheizen. Tomaten halbieren, Spinat waschen und abtropfen lassen. Die Zwiebel würfeln und in einer ofenfesten Pfanne glasig dünsten (1 EL ÖL).


Die Tomaten kurz mit dünsten, die Knobi-Zehe dazu drücken und den Spinat dazu geben...



... und mit dünsten, bis er zusammengefallen ist.


Die Eier mit der Milch verquirlen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und darüber gießen.


Den Feta darüber krümeln ...


... und für 10 Minuten im Ofen stocken lassen.


Während dieser 10 Minuten den Senf mit der Creme fraiche verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat waschen und trockenschleudern. Für das Dressing Essig, Salz, Pfeffer und Honig vermengen und 3 EL Öl unterschlagen.

Den Salat anrichten und mit dem Dressing beträufeln und das Omelett mit der Creme fraiche dazu reichen.

Wieder ein schönes Rezept, bei dem ich das Brot nicht vermisst habe! Prima!
Der grobe Senf gibt dem Ganzen eine besondere Note.

Bon Appetit!
Eure
Tanja

Sonntag, 27. Januar 2013

New York Cheese Cake

Wochenend und Sonnenschein.... und dann mit dir im Wald allein! :)

Nein, die Sonne scheint leider nicht. ABER, am Wochenende gibt es immer eine kleine kulinarische Schweinerei für meine Leser, die von der Natur mit einem begnadeten Stoffwechsel gesegnet sind. Heute mache ich den überaus cremigen New York Cheese Cake, der im New Yorker Restaurant "Lindy's" die Welt erblickte.

Diese Variante soll dem Original am nächsten kommen. Der große Unterschied zu unseren Käsekuchen ist, dass man keinen Quark, sondern Frischkäse zur Herstellung verwendet. Ich bin sehr gespannt, ob das Salz aus dem Frischkäse nicht stört. Ich kann mich noch mit Grauen an meine erste und letzte Philadelphia-Torte erinnern.... wollen wir hoffen, dass dieser Kuchen sich von diesem traumatischen Erlebnis abhebt.

Zutaten für den Knusperboden:

250 g Butterkekse
40 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Füllung:

1.2 kg Frischkäse
375 g Zucker
90 g Mehl
7 Eier
abgeriebene Schale von einer Bio-Orange und
2 Bio-Zitronen
1 Vanilleschote
200 g Schlagsahne

Für den Belag:

250 g Creme fraiche
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker


Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zerkleinern. Die Butter schmelzen, den Vanillezucker zugeben und mischen. Eine 24 cm Form damit auskleiden und abgedeckt für 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Frischkäse, Zucker, Mehl, Eier, Orangen- und Zitronenschale verrühren. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Backpapier in zwei ca. 45 cm lange Streifen schneiden und jeweils ca. 15 cm breit umknicken. Sprinformrand damit auslegen. Eine wirklich ausgenommen bescheuerte Idee, denn mein Backpapier ist dafür zu lappig. Ich habe es extra mit einem Tortenrand stabilisiert, damit es überhaupt stehen blieb. Aber es knickte in dem Moment ich die Creme einfüllte einwach weg, als ob es sie nicht gäbe... Tolle Erfindung!!

Also den Backrand wieder in die Form und die auf der Arbeitsplatte verteilte Creme hineinfüllen. Die Küche säubern und den Kuchen auf der untersten Schiene ca. 15 Minuten backen. Ofen auf 150 Grad zurückschalten, ca. 1 3/4 Std. weiterbacken. Jetzt versuchen, den Backrahmen wieder irgendwie rauszubekommen.

Belag-Zutaten verrühren, auf dem Kuchen verteilen. Weitere 15 Minuten backen. Ofen ausschalten, Cheese Cake darin mindestens 6 Stunden (auch gerne über Nacht) auskühlen lassen. Kuchenrand vorsichtig ablösen, Springformrand und Papier entfernen.

Dieser cremige Traum hat nichts, aber auch gar nichts mit meinem kindlichen Philadelphia-Alptraum zu tun.... Wow!
Ich werde euch jetzt nicht den Spaß verderben und die kcal/Portion verraten. Wer Lust hat, kann ja Schätzungen als Kommentar hinterlassen... :)

Nur soviel... ich gehe heute eine Stunde joggen, obwohl ich sonntags eigentlich Sport-frei habe. :)

Bon Appetit!
Eure
Tanja

P.S. Die Bilder sind leider endgültig gelöscht worden, bei meinem Google+ Bilder-Groß-Putz


Freitag, 25. Januar 2013

noch ein Eiweißbrot und Lachsröllchen auf Pflücksalat

Halli hallo,

diese Woche habe ich mich überwunden ins Fitness-Studio zu gehen. Angemeldet bin ich seit Oktober... Schande über mich!

Es hat sich gelohnt, die sind alle nett dort! Sobald man auch trainiert, wird man einer von ihnen, egal wie das Level ist. Da wird schon mal ein Lächeln zwischen rinnendem Schweiß ausgetauscht. Gemeinsam "quält" es sich leichter. :)

Ich habe jetzt einen Fitnessplan, den ich einhalten möchte. 2 x Geräte, 2 x Laufen und 1 x Zumba... so ein bisschen "Hüpfen" muss ich, das macht so Spaß! :) Dann ist die Woche ausgefüllt und am Wochenende habe ich frei! :)

So, jetzt aber endlich zu den Rezepten, vom Eiweißbrot hatte ich schon einmal erzählt, aber jetzt habe ich mir angeschaut, wie Coach Paul sein Brot bäckt (anschauen!) :) und er nimmt weniger Eier, was mir recht sympathisch ist. Ich habe nun eine ganze Weile nach dem Video gesucht und nicht mehr gefunden. Wenn es mir mal wieder "über den Weg läuft", ergänze ich den Link zum Video nachträglich. Sorry!

Also habe ich heute auch nur 4 Eier genommen. Und dann habe ich festgestellt, dass man ganz tolle Sachen einbacken kann. Röstzwiebeln, geröstete magere Speckwürfel, Oliven, getrocknete Tomaten, etc.... und heute habe ich etwas geriebenen Käse in den Teig gegeben.

Hier also das abgewandelte Rezept für das Eiweißbrot:


Zutaten:

250 - 300 g Quark
4 Eier
100 g gem. Mandeln
100 g geschr. Leinsamen
5 EL Weizenkleie (Haferkleie geht übrigens auch)
2 EL Vollkornmehl (gerne auch Dinkelvollkorn)
1/2 TL Salz
1 Tüte Backpulver

Heute noch mit dabei: getrocknete Tomaten und Knobi-Zehen (aus einem Antipasti) und geriebener Emmentaler.

Im vorgeheiztem Ofen (Umluft/180 Grad) für 35 - 40 Minuten backen.

Außerdem gibt es heute Lachsröllchen auf Pflücksalat (geht auch Feldsalat oder Rauke):

200 g geräuchtern Lachs
200 g Frischkäse mit Kräutern
1 Ei
400 g Salat
3 EL Weißweinessig
50 ml Buttermilch
1 TL Dijon-Senf (Dijon ist das Zauberwort! Der macht jedes Dressing zu etwas Besonderem!)
Salz, Pfeffer, Süßstoff oder Agavendicksaft

Die Lachröllchen mind. 2 Std. vorher zubereiten, weil sie kühlen müssen. Dafür 4 Stücke Klarsichtfolie auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Auf jedes Stück Folie etwa 50 g Lachs überlappend auslegen.


Den Frischkäse cremig aufschlagen und gleichmäßig auf die Lachsstücke streichen. Mit Hilfe der Folie zusammenrollen und ab in die Kühlung.



Das Ei 10 Minuten kochen, das kommt nachher in das Dressing. Das Eigelb auslösen und beiseite stellen. Das Eiweiß fein hacken. Das Eigelb mit einer Gabel zerdrücken und mit Essig, Buttermilch, Senf, Salz und Pfeffer und etwas Süße zu einer Marinade verrühren.


Den Salat anrichten, das Dressing drüber und die Lachröllchen in 2 cm Scheiben schneiden. Zusammen mit dem gehackten Eiweiß über den Salat geben und lecker!!!


Bon Appetit!
Eure
Tanja

Dienstag, 22. Januar 2013

Paprikasuppe mit Kokosmilch (Schlank im Schlaf) im HomeCooker

Hallo zusammen,

heute gibt es für den Abend ein Paprikasüppchen mit Einlage. Wenn man keinen Zucker mehr isst, dann fällt einem plötzlich wieder auf, wie süß geschmorte Zwiebeln oder eine rote Paprika schmecken. Das finde ich richtig schön.

So, die Zutaten (für 2 Personen):

4 gelbe (oder auch rote) Paprika
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 rote Chilischote
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Knobi-Zehe
600 ml Gemüsebrühe
125 ml Kokosmilch
200 g geräucherte Truthahn- (Puten- oder Hähnchenbrust) am Stück
Sojasoße, Zitrone, Honig

Die Paprika schälen (mit dem Sparschäler) und in große Würfel schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Den HomeCooker mit dem Öl auf 250 Grad aufheizen und die Zwiebelstreifen glasig dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und aus dem Topf nehmen.


Die Knobi-Zehe zu dem verbliebenen Öl pressen und den Ingwer und die Chilischote (ganz fein gewürfelt) dazu geben. Etwas andünsten lassen. Mit der Brühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel für 10 Minuten bei 130 Grad köcheln lassen


Die Paprikawürfel mit der Kokosmilch dazugeben, aufkochen lassen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Rührarm entfernen und die Suppe im Standmixer pürieren (oder Stabmixer). Zurück in den Topf und für ca. 5 Minuten erwärmen. Mit Salz, Pfeffer, Soja, Zitrone und etwas Honig abschmecken.



Die Truthahnbrust würfeln. Die Suppe in Tellern anrichten und die Zwiebeln und Truthahnwürfel darüber streuen.


Bon Appetit!
Eure
Tanja

Sonntag, 20. Januar 2013

Filet Wellington

How are you?

Wie geht es euch an diesem Eis-Sonntag? Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter!

Ich stehe ja total auf britische Filme, Musik und Bücher. Klar, habe ich die klassische Frauenlektüre im Regal stehen: Austen, Brontë, Gaskell... :)

Meine anglophile Ader wollte ich heute mal beim Kochen ausleben. Ich habe ein Rinderfilet gemacht, welches Arthur Wellesley, dem 1. Duke of Wellington von seinem Koch gewidmet wurde. Wellesley siegte bei Waterloo über Napoleon.

Heute lasse ich euch an meiner ganz persönlichen Schlacht zu Waterloo teilhaben. Rinderfilet und Blätterteig... das wird nicht einfach:

Zutaten:

1 kg Rinderfilet (Mittelstück)
Pfeffer, Salz
30 g Butterschmalz

Für die Farce.
500 g Champignons
2 Zwiebeln
2 EL Öl
je 3 EL Madeira und Sahne
2 Bund Petersilie
100 g Trüffelleberwurst (Ich habe die in unserem Städtle nicht bekommen, dafür etwas Trüffelbutter zur normalen Leberwurst genommen.)
Salz, Pfeffer

Außerdem:
4 große Platten tiefgefrorenen Blätterteig (ich hatte 2 Rollen aus der Kühlung)
1 Ei, 1 EL Milch
400 ml Rinderfond
4 - 6 EL Madeira
100 g Sahne
Salz, Pfeffer

Das Fleisch waschen, trockentupfen und von Sehnen und Haut befreien.


Dann in einem Bräter rundherum scharf anbraten.


Den Topf beiseite stellen, den brauchen wir nachher für die Soße wieder. Das Fleisch auf einen Teller legen.

Die Pilze putzen. Die Kulturpilze heutzutage wachsen in Gewächshäusern und man muss sie eigentlich nur etwas abpinseln.


Für die Farce habe ich die Zwiebeln und die Champignons in meinen Blender von Kitchen Aid gepackt, weil ich die Hackfunktion ausprobieren wollte. Leider hat er die Zwiebeln unten zu Brei verarbeitet und oben bei den Champignons tat sich gar nichts. Ich kam dann auf die glorreiche Idee, mit dem Löffel etwas nachzuhelfen. Ein fataler Fehler....




Habt ihr Bridget Jones gesehen? Wie sie von oben bis unten mit dem Inhalt der Küchenmaschine bekleckert Marc Darcy die Tür aufmacht? Ja, so in etwa... ja. Zwiebelbrei in den Augen, das macht Freude!

Und der Brei war leider auch von der Beschaffenheit eher suboptimal. Alles nur, weil ich so ein Maschinen-Freak bin, aber ich bin reumütig zu meinem wundervollen Küchenmesser zurückgekehrt und habe den Rest der Pilze von Hand gewürfelt.


Die zerkleinerten Zwiebeln und Champignons in dem heißen Öl 5 Minuten dünsten, den Madeira und die Sahne dazu und einkochen lassen. Danach abkühlen lassen. Die Leberwurst und die gehackte Petersilie untermengen.

Die Teigplatten auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Naht mit einem verquirlten Ei verkleben.


Ein drittel der ausgekühlten Farce darauf verstreichen...


Das Filet rundherum mit Salz einreiben und Pfeffern und auf die Farce legen.


Mit dem Rest der Farce bestreichen.


Und nun den Blätterteig umklappen und die Naht wieder mit dem Ei verkleben.


An einem Ende etwas für die Dekoration abschneiden. Ich habe einfach ein paar Streifen drauf gemacht. Die Seiten einklappen und fest zusammen drücken.


In das Ei einen Schluck Milch geben und den Braten damit einpinseln. Der darf jetzt für 50 Minuten in den Backofen. (200 Grad/Umluft/vorgeheizt). Bitte nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken, sonst wird der Teig zu dunkel. Nach Ende der Garzeit noch ca. 10 im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.

In der Zeit möchte ich euch schnell meinen kleinen Freund hier vorstellen...


.... ist der nicht niedlich? :))

Mit dem habe ich ein ganz lecker Sößchen gezaubert. Wir nehmen den Bräter wieder zur Hand und lösen den Bratensatz mit dem Rinderfond und schütten die Sahne und den Madeira dazu. Das ganze lasse ich gut einreduzieren, da ich auf Soßenbinder wg. Laktose verzichten muss. Aber die neue Küche dickt die Soßen eh nicht mehr an. Einkochen lassen und nachher mit dem Zauberstab aufschäumen. Das schmeckt köstlich!!! Ich habe sie noch nicht einmal nachwürzen müssen. Aber das müsst ihr selber abschmecken.


Hier ist das fertige Filet mit der dem Soßenschaum.... es war eine harte Schlacht, mit einigen Verlusten (Haare, Pullover, Holzdecke, Hängeschrank) aber ich bin als Sieger hervorgegangen.... :))

Den Aufkleber habe ich geschenkt bekommen - freiwillig! :)
Dazu gab es noch ein paar Prinzessbohnen und nur Mut, wenn ich Chaot das schaffe, dann könnt ihr das auch! :)

Bon Appetit!
Eure
Tanja